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Drachenprinz

By: koepfchen
folder German › Harry Potter
Rating: Adult +
Chapters: 72
Views: 7,347
Reviews: 43
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Disclaimer: I do not own the Harry Potter book and movie series, nor any of the characters from it. I do not make any money from the writing of this story.
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Das Treffen Teil 2

Das Treffen Teil 2

Tom war im ersten Augenblick viel zu geschockt, um überhaupt etwas zu sagen. Wie hatte das geschehen können? Woher kamen diese Leute? Die Enttarnungszauber von ihm konnte kein Mensch auflösen, wieso also hatte er sie nicht sehen können? Das war nicht gut, normalerweise konnte niemand es mit ihm aufnehmen und jetzt kam da so ein dahergelaufener Bengel, der es einfach schaffte, ihn zu überlisten und Fremde unbemerkt von ihm selber mit hierher zu bringen. „Wie hast du es gemacht? Wie konntest du deiner Männer verbergen, ohne dass meine Zauber sie sichtbar gemacht haben?“, fragte er mit einem ratlosen Gesichtsausdruck. Selbst wenn er noch so stark nachdachte, er kam zu keinem Ergebnis.
Jetzt schlich sich doch ein hinterlistiges Grinsen auf das Gesicht von Harry. „Das würdest du wohl gerne wissen, Tom, oder? Aber ich muss dich enttäuschen, das bleibt vorerst mein Geheimnis. Außerdem solltest du lernen, dass du nicht Merlin persönlich bist und es andere Menschen gibt, die es mit deinen magischen Kräften aufnehmen können“, erwiderte der Jüngere.
„Du Bastart, wie kannst du es wagen? Der Lord ist allmächtig und niemand kann es mit ihm aufnehmen, du erst recht nicht“, spie Bellatrix aus und schoss erneut einen Zauber auf den Drittklässler.
Doch das brachte das Fass zum Überlaufen. Raffael ließ den Wall aus Wasser verschwinden und stellte sich der Todesserin zum Zweikampf. Diese Frau war mit ihrer erneuten Attacke zu weit gegangen. Niemand tat dem Thronfolger etwas zu leide, ohne die Konsequenzen spüren zu bekommen. Der Blauhaarige hob die Hand und feuerte einen Stupor auf seinen Gegner, den diese mit einem Schild blockte. Das wurde allerdings durch die Stärke des Spruchs zerstört. Gleichzeitig wurde die Schwarzhaarige von der Wucht der Explosion gegen die Wand zurückgeschleudert.
Für einen kleinen Moment blieb Bellatrix benommen auf dem Boden sitzen, bevor sie sich dann wieder aufrappelte. „Das war Glück, jetzt mach ich dich fertig“, äußerte sie selbstsicher. „Du bist tot, das verspreche ich dir“, fügte die Todesserin noch überzeugt hinzu. Sofort ließ sie eine Reihe von Schneide- und Folterflüchen auf den anderen los.
Allerdings traf nicht einer der Zauber. Ein paar lenkte der Leviathan zur Seite ab, so dass sie niemanden trafen. Der Rest löste sich in Luft auf, ohne eine Spur zurückzulassen. „War das alles?“, fragte Raffael nach. „Nun, dann muss ich sagen, dass du keine Chance gegen mich und erst recht nicht gegen unseren Prinzen hast. Aber du wirst auch nicht die Möglichkeit haben, um das auszutesten, denn du wirst jetzt bestraft, weil du versucht hast, mein Schützling zu töten.“ Das war alles an Warnung, die seine Gegnerin von dem Blauhaarigen bekam.
Der Größere hob beide Arme in die Luft und murmelte leise Beschwörungen vor sich hin. Draußen vor dem Haus bildete sich ein Unwetter, das konnte jeder der Anwesenden deutlich hören. Doch das war nicht das einzige, was passierte. Der Fußboden wurde zuerst feucht und dann bildete sich immer mehr Wasser, bis der Grund völlig damit bedeckt war. Aber das Wasser blieb nicht ruhig, nein, es bewegte sich auf Bellatrix zu. Nach und nach wurde die Frau davon eingehüllt.
Die Schwarzhaarige versuchte sich zu befreien. Sie schlug um sich und versuchte sich mit Schutzschildern zu schützen. Mittlerweile schrie sie auch um Hilfe, jedoch bewegte sich keiner der anderen Todesser. Die einen taten nichts, weil sie dachten, sie hätte es verdient, die anderen waren viel zu sehr geschockt, um etwas zu tun.
Letztendlich hörte man nur noch gurgelnde Geräusche, die auch nach und nach verklangen. In dem Augenblick, als der Körper in der Wassersäule, die sich gebildet hatte, aufhörte sich zu bewegen, starb Bella.
Der Leviathan sah dem ungerührt zu und ließ das Wasser wieder verschwinden, als seine Gegnerin ertrunken war. Als der Boden von der Feuchtigkeit befreit war, sah es so aus, als wäre nie etwas geschehen. Auch das Wetter beruhigte sich, obwohl nach wie vor ein leichter Nieselregen vorhanden war.
Harry hatte während des ganzen Kampfes nichts gesagt, denn er wusste, sein Leibwächter musste das tun, auch um die Wut über den Angriff von Bellatrix loszuwerden. Der Grünäugige hatte auch keine Angst vor dem Ausgang des Zweikampfes gehabt, denn er wusste, dass seine Bodyguards zu den besten Magiern gehörten, die es gab. Genauso wenig störte der Tod der Frau den Drittklässler, denn er hatte gesehen, dass die Magieströme um die Todesserin äußerst verdreht und verkrümmt waren. Das war ein eindeutiges Indiz dafür gewesen, dass sie bereits geistige Probleme gehabt hatte. Wer wusste schon, wie schwerwiegend diese gewesen waren? Vielleicht war der Tod eine bessere Alternative für sie.
Allerdings wandte der Silberdrache sich nun wieder dem dunklen Lord zu, der sich während der ganzen Zeit erstaunlich ruhig verhalten hatte. Und so wie dieser jetzt schaute, war er ziemlich erstaunt von dem, was er gesehen hatte. „Nun, Tom, das war nicht klug von dir. Du hättest deine Untergebenen lieber besser unter Kontrolle haben sollen, jetzt wirst auch du die Konsequenzen tragen müssen“, äußerte der Silberdrache geheimnisvoll.
Der Angesprochene ließ seine roten Augen von der Leiche von Bellatrix und ihrem Mörder zu dem jüngeren Schwarzhaarigen wandern. Es war ein Schock gewesen, zu sehen, wie leicht einer seiner Todesser besiegt werden konnte. „Wer bist du und was sind das für Männer?“, konnte der Ältere nur fassungslos fragen. Doch dann riss er sich zusammen und seine Augen glühten gefährlich auf. „Was heißt hier Konsequenzen? Du hast es verdient, bestraft zu werden, schließlich hast du mich beleidigt und wäre Bella nicht so schwach gewesen, dann wärest du jetzt tot für dein Benehmen mir gegenüber. Aber ich will noch mal Gnade vor Recht ergehen lassen, du wirst nicht weiter für deine Unverfrorenheit verflucht“, meinte er gönnerhaft.
„Ihr solltet vorsichtig sein, wie ihr mit unserem Herrn redet, denn sonst könnten wir etwas ungehalten werden.“, mischte sich nun Basaku aufgebracht ein. Er war zwar die ganze Zeit ruhig gewesen, doch am liebsten hätte er sich um die Angreiferin gekümmert. Genau wie alle, die den Prinzen näher kannten, mochte er den netten, aufgeschlossen jungen Mann. Dieser war außerdem einer der wenigen, der sein aufbrausendes Temperament, das jeder Roch besaß, im Zaum halten konnte.
Und das tat er auch jetzt wieder. „Basaku, lass es, beruhig dich wieder! Es bringt nichts, die Sache jetzt ausarten zu lassen, denn immerhin sind wir hergekommen, um uns zu unterhalten“, sprach der Drittklässler auf den anderen ein, der auch darauf hörte. Der Roch entspannte sich ein wenig.
Aber das nahm jemand anderes zum Anstoß einen Angriff zu wagen. Fenrir Greyback konnte sich nicht mehr zurückhalten, er wollte kämpfen und seine Stärke beweisen. Sein innerer Wolf wurde immer aggressiver, seit Potter und sein Gefolge erschienen waren. Jetzt hatte er sich nicht mehr zurückhalten können und er verwandelte sich. Mit einem Satz war er bei dem vermeintlich Schwächsten in der Gruppe, dem Jüngsten unter ihnen.
Allerdings bevor er überhaupt die Möglichkeit hatte, zuzubeißen, wurde er schon von einer Pranke in die Seite getroffen. Lisuki hatte sich in seine Sphinx-Form gewandelt und ging nun auf den Gegner los. Aber anders als dieser ließ er sich nicht von seinen Instinkten überwältigen, sondern behielt seinen klaren Verstand. Er umkreiste den Wolf mit einer Geschmeidigkeit, die nur Löwen an sich hatten.
Der Werwolf war so sehr auf seine Beute fixiert gewesen, dass er den Angriff nicht hatte kommen sehen. Mit einem Aufjaulen ging er zu Boden und rappelte sich nur langsam wieder auf. Die scharfen Krallen hatten blutige Kratzspuren auf seiner Flanke hinterlassen. Aber das stachelte die Wut von Fenrir nur noch weiter an und nun begann der Kampf zweier Tiere um die Position des Stärkeren. Mit einem tiefen Knurren stürzte er sich auf die Kehle des Halbmenschen, er wollte sich in ihr verbeißen und ihn töten.
Lisuki wich dem Maul des Wolfes aus, täuschte selber einen Angriff auf die Beine seines Gegners vor, um dann kurz davor zurückzuschrecken und mit der Schulter den anderen wieder zu Fall zu bringen. Der Sphinx wollte den Werwolf so wütend machen, dass dieser keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte, nur noch blind vor Wut war. Im Grunde spielte der Braunäugige Katz und Maus mit dem Todesser, täuschte Attacken vor, um dann den anderen immer wieder umzuwerfen.
Und mit dieser Taktik hatte der Leibwächter Erfolg. Fenrir brüllte vor Wut auf und nahm nun keine Rücksicht mehr auf sich selber. Verletzungen überging er einfach, er versuchte auch nicht mehr außerhalb der Reichweite des Halbmenschen zu bleiben, er dachte ausschließlich ans Töten. Er sprang auf seinen Gegner zu, biss ihn und schlug mit seinen Pfoten zu.
Obwohl auch der Sphinx die eine oder andere Wunde einsteckte, war er trotzdem noch in viel besserer Verfassung, denn er hatte den Werwolf deutlich stärker verletzt. Und nun wollte er es auch beenden. Mit einem lauten Brüllen stieß er den Todesser auf den Rücken und umschloss dessen Kehle mit seinem scharfen Gebiss. Bei der kleinsten Bewegung würde er zubeißen und der unter ihm Liegende sterben. Jetzt hoffte Lisuki, dass er nicht bis zum Äußersten gehen musste und der andere aufgab.
Der Wolf versuchte noch mal einen Fluchtversuch, bis er feststellte, dass es aussichtslos war. Daraufhin entspannte er seinen Körper und bot seine Kehle zum Zeichen der Unterwerfung dar. Jetzt ersehnte er einen schnellen Tod, denn die Niederlage war eine riesige Demütigung für sein Ego. Damit wollte er nicht leben!
Allerdings würde es dazu nicht kommen. Der Leibwächter verwandelte sich erneut in seine Menschform und schloss seine Hand fest um die Kehle des Unterlegenen, als Geste der Warnung, nichts Unüberlegtes zu tun. „Mein Herr, bitte schickt ihn in die Heimat. Lasst ihn dort unterrichten, damit er lernt, nicht nur auf seine Instinkte zu hören. Er weiß es nicht besser, wurde auch nie darin unterrichtet. Ich würde ihn nur ungern in seiner jetzigen Verfassung lassen, wenn es die Möglichkeit gibt, dass er ruhiger wird“, äußerte er sein Anliegen. Er würde aber die Entscheidung des Prinzen akzeptieren.
Harry überlegte einen Moment, dachte auch kurzzeitig an Remus. Von dem er ja wusste, dass Fenrir ihn als Kind zum Werwolf gemacht und dadurch sein Leben maßgeblich beeinflusst hatte. Und obwohl ihn das wütend machte, konnte er ein magisches Wesen nicht sterben lassen, wenn es eine Möglichkeit der Besserung gab. „Ich werde ihn direkt zu Christopher schicken. Er wird auf ihn aufpassen und ihn lehren, was es wirklich heißt, ein Werwolf zu sein“, erwiderte er schließlich. Christopher war der Direktor an der Schule für Werwölfe. Er gehörte zu den fünf stärksten seiner Art in ganz Esandra. Er würde den noch unkontrollierbaren Wolf Manieren beibringen, das war sicher. Aus diesem Grund schloss der Silberdrache die Augen, jetzt brauchte er seine vollste Konzentration und eine Menge Magie, denn das, was er nun vorhatte, hatte er noch nicht allzu häufig getan.
Langsam ließ er seine Magie in seine Handflächen fließen. Als er damit fertig war, streckte er die Arme aus und bewegte die Hände auseinander. In Gedanken rezitierte er die Formel zum Öffnen des Portals. Langsam bildete sich ein Riss in der Luft, der sich immer weiter verbreitete, je weiter der Grünäugige seine Hände auseinander bewegte. Als es genug Platz gab, damit ein Mann hindurchgehen konnte, ließ der Drittklässler seine Hände stillhalten. Auf der anderen Seite des Durchganges sah man einen älteren Mann mit silbernem Haar, der nun neugierig schaute. „Eure Hoheit, habt ihr einen Wunsch an mich“, fragte er interessiert nach.
„Christopher, schön, dass ihr zuhause seid. Ich habe eine Aufgabe für euch und ich bin mir sicher, dass ihr dazu fähig seid, sie zu bewältigen. Ich habe hier einen Werwolf. Er ist sehr stark, aber er lässt sich von seinen Instinkten leiten, tötet und beißt andere Menschen zu Werwölfen, ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen. Meint ihr, ihr seid in der Lage, ihm Benehmen beizubringen?“, erkundigte der Jüngere sich höfflich. Wenn der andere ablehnte, würde er es akzeptieren, aber Harry bezweifelte es.
„Das hört sich nach einer schwierigen Aufgabe an, dennoch werde ich mich gerne der Herausforderung stellen. Schickt ihn zu mir, ich werde mich um ihn kümmern“, entgegnete der Ältere freundlich.
„Ich danke euch, Christopher“, bedankte sich der Silberdrachen und schaute dann zu Lisuki, der Fenrir, welcher ebenfalls wieder ein Mensch war, half, auf die Beine zu kommen und ihn dann vor sich her zum Portal scheuchte. Der Werwolf knurrte zwar und zeigte sich alles andere als willig, versuchte aber nicht zu verschwinden, denn schließlich hatte er die Überlegenheit der Sphinx akzeptiert.
Der Silberhaarige besah sich seinen neuen Schüler und war sich jetzt schon sicher, dass da einiges an Arbeit auf ihn zukommen würde. Aber er gehörte nicht umsonst zu den Stärksten und auch zu den Geduldigsten, die es in Esandra gab. „Ich freue mich, dass ich euch helfen konnte“, äußerte er noch und wartete ab, bis der andere Werwolf durch den Durchgang zu ihm gekommen war, bevor er sich höflich verabschiedete.
Von Fenrir hörte man die ganze Zeit kein einziges Wort, ausschließlich ein Knurren kam aus seiner Kehle. Er ließ sich dirigieren und schaute alles andere als freundlich. Aber in Gedanken nahm er sich bereits vor, sobald wie möglich zu fliehen. ‚Wäre doch gelacht, wenn ich von diesem alten Tattergreis nicht abhauen könnte’, dachte er bei sich. Das Tor besah er sich skeptisch, ging jedoch ohne Kommentar hindurch.
Als der Todesser auf der anderen Seite war und auch Harry sich verabschiedet hatte, schloss dieser das Portal wieder. Anschließend musste er erst einmal tief durchatmen, das war anstrengender gewesen als vermutet. Danach wandte er sich jedoch erneut dem eigentlichen Gastgeber zu und fragte ganz freundlich, „Willst du noch weitere Todesser auf mich hetzen oder hat dir das jetzt gereicht? Ich meine, irgendwann gehen dir deine Leute aus. Außerdem, wenn ich sie mir so ansehe, dann bezweifle ich, dass sich noch einer trauen würde, mich anzugreifen.“ Und das stimmte wirklich, mehr als einer hatte mittlerweile einen durchaus als ängstlich zu bezeichnenden Blick aufgesetzt.
Tom begann sich nun auch zu sorgen, denn immerhin hatte dieser Potterbengel eine Sphinx als Beschützer. Und wenn man wusste, wie stark und eigentlich einsiedlerisch die Wesen waren, dann fragte man sich schon, wer dieser Junge war, dass er solch einen Bodyguard sein eigen nennen durfte. „Wer bist du? Oder was bist du? Was hast du eben gemacht? Wohin hast du Greyback gebracht und was hast du mit ihm vor?“, erkundigte der Größere sich ein wenig hilflos. Und wer ihn kannte, der wusste, dass dieser selbstbewusste Mann niemals ratlos war. Das hieß also, dass der dunkle Lord und sein Gefolge in Schwierigkeiten waren.
Allerdings blieb Voldemort nicht lange so verhältnismäßig ruhig und zurückhaltend. Nun bildete sich eine gewaltige Wut in ihm. ‚Wie konnte es dieser Potter wagen, einen meiner Leute zu töten und einen anderen zu entführen. Ich werde ihn jetzt einfach töten und dann bin ich das Problem los. Egal wie stark seine Leibwächter sind, ich bin stärker, immerhin bin ich der dunkle Lord’, entschied der Rotäugige in Gedanken von sich überzeugt. Er zog seinen Zauberstab und zielte auf den Jüngeren. „Avada K…“, begann er.
„TOM, NICHT!!!!“, schrie plötzlich eine Stimme. Sie gehörte zu einem von zwei Neuankömmlingen, die den Raum gerade erst betreten hatten.
Allerdings war Harry schneller gewesen, er hatte seine Hand gehoben und den anderen ganz einfach mit Seilen gefesselt. So konnte Voldemort seinen Zauber nicht beenden.
Der Rest der Anwesenden war viel zu geschockt, dass ihr Meister so leicht bezwungen wurde, um zu reagieren. Sie starrten auf das Geschehen und fragten sich, was hier vor sich ging.
„Tom, ich werde jetzt entscheiden, wie ich dich bestrafen werde“, äußerte der Drittklässler laut. Auf das nun folgende ratlose Geicht des Angesprochenen hin erklärte der Silberdrache weiter. „Du hast mich als Gast eingeladen, wenn ich dich erinnern darf. Damit hast du mir versichert, dass mir von dir und deinen Leuten keine Gefahr droht. Im Prinzip hast du mir einen gefahrlosen Aufenthalt bei dir garantiert. Die Magie hat dieses Versprechen erkannt und es akzeptiert. Ähnlich wie beim magischen Eid musst du mit Konsequenzen rechnen, wenn du gegen die Gasteinladung verstößt. Aber anders als bei dem Schwur entscheidet nicht die Magie über deine Bestrafung, sondern derjenige, den du als Gast eingeladen hast, in diesem Fall also ich. Ich bin bei meiner Entscheidung an keinerlei Grenzen gebunden, das heißt, ich kann sogar deinen Tod fordern, wenn ich wollte“, erläuterte er die ganze Sache.
Jetzt herrschte erst recht geschockte Stille, denn das war nicht nur dem dunklen Lord neu, sondern auch den anwesenden Todessern.
„Aber keine Sorge, ich will deinen Tod nicht, das habe ich deinen Eltern auch versprochen. Allerdings will ich, dass du etwas lernst. Was das ist, werde ich dir jetzt noch nicht sagen, aber du wirst es hoffentlich irgendwann verstehen“, äußerte der Kleinere ernst. Dann sprach er mit feierlicher Stimme, „Ich, Prinz Alexander Dracien, fordere, dass Tom Gryffindor- Slytherin für ein Jahr mein Diener ist, mit allen Rechten und Pflichten, die ihm zustehen!“
Der dunkle Lord schrie sofort, „Das kannst du nicht machen! Ich weigere mich!“
„Das kannst du leider nicht, Tom, du hast keine andere Wahl“, erklang erneut die Stimme von einem der Neuankömmlinge.
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