S�ndige Vorstellung 3 (Supernatural)
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German › Television
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Adult +
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Disclaimer:
Wir habe keinerlei Rechte an Supernatural. Es handelt sich hierbei um eine reine Fanfiction, an der wir weder Geld verdienen noch sonstige Vorteile ziehen!
5
Part 5
Sam saß zitternd im Warteraum, starrte immer wieder auf die Uhr, welche ihm schon zum vierten Mal sagte, dass wieder eine Stunde vergangen war.
Er hoffte, betete, flehte...
Er tat alles, was er konnte...
Ihm fiel der Crossroad-Dämon ein, doch dann dachte er an Deans Worte...
"Was tot ist, sollte auch tot bleiben..."
Sam schluchzte...
Es verging wieder eine Stunde und der Arzt trat zu dem jüngeren.
"Sam??", er sah den Arzt an, "Ihr Bruder hat die Operation überlebt, Die Blutung konnte gestoppt doch...doch er liegt im metabolischen Koma...Er liegt jetzt noch auf der Intensivstation…Er zwar außer Lebensgefahr. Aber wir können uns das Koma nicht erklären. Es muss eine massive Stressbedingte Situation voraus gegangen sein. Sodass der Körper oder besser der Kopf einfach abgeschaltet hat…Wie lange das Koma anhält, können wir nicht voraussagen. Es kann in ein paar Stunden vorbei sein, aber auch Tage andauern. Können Sie uns sagen, ob Ihr Bruder unter Stress stand vor dem Angriff??“
Sam lachte bitter auf. 'Stress...?? Gott und was für welchen!!!', dachte er und es brach eine Welt zusammen. Hilflos zuckte er nur mit den Schultern.
"Haben sie vielleicht noch Verwandte oder Freunde??", hörte Sam den Arzt weiter fragen und er nickte nur, "Rufen sie sie an und......möchten sie zu ihm??"
"Ja, bitte Doktor…", Sam Stimme zitterte und er folgte dem Arzt.
Er brachte den Braunhaarigen durch den langen Gang, manchmal blieben sie stehen, weil Patienten vorbei wollten.
'Ich muss Bobby anrufen…ich muss...', dachte er, als er hinter dem Arzt den Gang entlang lief. Dann wurde Sam ins Zimmer gebeten und er schluchzte auf, als er seinen Bruder sah…
Die Schläuche…Er hörte das monotone Piepen von Deans Herzschlag und wankte zum Stuhl, welcher am Bett stand. Still liefen Tränen über sein Gesicht. 'Oh Dean…wieso…wieso…', Sam griff nach Deans Hand und hielt sie mit seiner fest, 'Verlass mich nicht...Du bist alles, was ich hab…Verlass mich nicht...' Sam schluckte. Er musste auch noch Bobby Bescheid sagen.
Das Klingeln weckte einen mürrischen alten Mann. Er nahm ab. "JA?? Hör zu!! Wenn das nicht wirklich wichtig ist, dann lege ich auf..."
"Bobby.... Bobby...", schluchzte Sam in den Hörer, "Bobby, es hat Dean…Dean erwi...er..." Sam versagte die Stimme…Er hielt den Hörer fest an sein Ohr gepresst.
"Ganz ruhig, Kleiner...Wo seid ihr???"
"Ich…ich weiß nicht…im Krankenhaus…" Sam schluchzte schon wieder auf…
In diesem Moment trat eine Krankenschwester in das Zimmer überprüfte den Tropf…Sam drückte ihr das Telefon in die Hand und sagte leise, dass sie die Adresse sagen soll.
Die Schwester sprach ruhig in den Hörer und erklärte Bobby auch gleich die Adresse, dann gab sie Sam das Telefon zurück.
"Bobby, kannst du...kommen bitte…?", schluchzte Sam weiter.
"Keine Bange!! Ich komme sofort!!!", Bobby legte auf und zog sich an. Pure Angst stand in seinen Augen und er hechtete die Treppe runter...Blieb stehen und tippte den Mann auf dem Sofa an. "Wach auf!!! Los steh auf, du Hurensohn!!"
"Was ist los???"
"Dean liegt im Krankenhaus und anscheinend steht es schlecht um ihn, wenn ich Sams Stimme glauben darf..."
Sofort war John hellwach... "Wir nehmen meinen Truck!! Dann sind wir schneller!!!"
~~~
Binnen von 4 Stunden waren die zwei älteren Jäger dort. Der neue Tag war schon angebrochen und sie liefen schnell zur Rezeption, wollten nach Dean fragen, als Bobby den jüngsten Winchester am Ende des Ganges sah und John antippte.
Als der Schwarzhaarige aufsah, brach es ihm fast das Herz. So schnell seine Füße ihn tragen konnten, rannte er durch den Gang auf Sam zu und zog ihn ohne Worte in eine feste Umarmung...flüsterte nur... "Es tut mir leid..."
Sam fühlte sich ein wenig überrumpelt…Es war so ungewohnt, aber er ließ es geschehen und erwiderte die Umarmung. "Dad…Dean…Er liegt im Koma…Er ist angesch…", die Worte blieben Sam im Hals stecken…Bilder von seinem Vater mit der Pistole kamen ihm wieder hoch. "Das…das ist alles so falsch...", schluchzte Sam in Johns Armen.
"Ich weiß...sssh...Sam, ich weiß...Gott...das tut mir so leid...Im Koma?? Angeschossen??", John blickte zu Bobby, der nur mit den Schultern hilflos zuckte, "Sam...Gott!! Sam...bitte...", John drückte Sam von sich und sah ihn an, "Können...Können wir zu ihm???"
Sam sah seinen Vater an und nickte. Nickte auch Bobby zu. "Danke, das du da bist.", dann ging er voraus. In Sams Kopf hallte auf mal die Stimme seines Vaters wider.
'...lieber habe ich einen toten Sohn als einen perversen...'
Er schloss kurz die Augen und dann waren sie im Zimmer.
Wieder drängte sich die Stimme ihres Vaters in Sams Kopf.
'...lieber habe ich einen toten Sohn als einen perversen...'
Gerade als John ans Bett treten wollte um Dean zu berühren packte Sam die Wut.
"Fass ihn nicht an...du nicht…", flüsterte mit einem drohenden Unterton.
John wich zurück, blickte in das Gesicht seines Sohnes... "Was?? Warum??"
"…John...Hör auf Sam.", Bobby trat neben den Jüngeren, "Wenn das, was passiert ist...wegen dir geschehen ist, dann lass es...Bitte...Das bringt uns nichts, wenn wir streiten..."
John nickte und setzte sich in einen Stuhl, welcher am Fenster war.
Sam sah seinen Vater, wie er sich setzte…Der Jüngere drehte sich weg…Er dachte an die Worte von seinem Vater.
'Ich kann nicht...ich kann es nicht...'
Sam sah wieder seinen Vater an und sprach wieder ruhiger.
"Oh Gott…das tut mir Leid…Du bist es doch nicht gewesen…Ich...weiß auch nicht…Es ist…… Wir kommen einfach nicht zu Ruhe…Es war zu viel alles...ich will nicht mehr…", Sam sank auf einen Stuhl und schloss die Augen, als sich wieder Tränen bildeten, "Ich kann nicht ohne ihn sein…bitte lass nicht zu, das er stirbt…"
John starrte seinen Jüngsten an, wie auch Bobby...In beiden fand er Ratlosigkeit wieder...Auch er wollte nicht, dass Dean starb, doch er konnte nichts machen außer Beten...Ja...John Winchester würde wieder beten...für sich, für seine Familie...
~~~~
Stunden vergingen...wurden zu Tagen...
Diese wiederum vergingen zu Wochen…
Sam verzweifelte und betete jeden Tag und versank innerlich aber in Trauer und Hoffnungslosigkeit.
Die Älteren mussten ihn regelrecht zwingen, sich von Deans Bett loszureißen und etwas zu essen...
Sie zwangen ihn dazu…Zu trinken, zu schlafen, auch wenn es mit Hilfe von Tabletten war, die der Arzt ihnen gegeben hatte.
Am Tag wachten sie abwechselnd über Dean...
Die Nacht verbrachten sie gemeinsam bei ihm...Sie redeten mit ihm, scherzten...Ganz besonders John.
"Gott, Dean...", flüsterte John, als er wieder mit der Wache dran war, "Es tut mir alles so leid...Ich wollte nie, dass es dazu kommt...Bitte vergib mir...ich will euch nicht verlieren und ich werde mich nicht einmischen...nur wach auf..."
~~~~
3 Wochen waren vergangen…
Bobby brachte den Winchesters und sich Kaffee, reichte es ihnen, als plötzlich ein Geräusch sie umdrehen ließ.
Die Geräte piepten stärker und im nächsten Moment öffneten sich grüne Augen, welche orientierungslos durch den Raum wanderten.
"Bobby...hol den Arzt...SOFORT!!!", rief John und stand auf. Sam konnte nicht...Er war wie erstarrt.
5 Minuten später war das Zimmer voll von Schwestern. Der Arzt wandte sich an die drei.
"Alles scheint gut verlaufen zu sein, aber...Sein Gehirn schien etwas abbekommen zu haben… Wahrscheinlich durch den Schock und den Blutverlust…Da kann es leicht passieren, dass einige Gehirnzellen nicht richtig arbeiten...Es könnte sein, dass etwas in seiner Erinnerung fehlt...Aber genauso gut könnte es nach einigen Tagen vorbei sein...Seien sie geduldig..."
Dann ließ er sie allein und Sam schritt zu dem Mann im Bett, welcher ihn fragend ansah.
"Dean, oh Gott Dean, wir haben uns so...", sprach Sam, dann beugte er sich runter und zog Dean in eine leichte Umarmung. Sein großer Bruder wirkte so zerbrechlich. "Alles wird gut, hörst du?? Alles…Dad ist auch hier......Oh Dean…oh ich liebe dich…", dann drückte er sich mit glücklichem Gesicht von Dean weg und blickte in diese grünen, wundervollen Augen.
'Wer war das?? Wo war ich eigentlich?? Dean?? War das mein Name??...Dean...', dachte der blonde Mann, blickte fragend in das glückliche Gesicht des Braunhaarigen. Seine Sinne wirkten verschwommen... '…Dad??'
Der Blonde sah sich im Raum um...Er entdeckte zwei ältere Männer, welche ihn lächelnd ansahen. Er leckte sich über die Lippen, zog die Stirn kraus...
Es war, als hätte er tagelang geschlafen...
Er öffnete den Mund, doch es kam nur ein Krächzen hervor.
"Sam...Gib ihm was zu trinken...Ich glaube, er braucht das...", sprach der Mann mit den schwarzen Haaren, welcher eine gewisse Autorität ausstrahlte.
"Ähm…ja natürlich, Sir...", Sam wandte sich ab und holte einen Becher von Tisch, "Hier bitte Dean…mach langsam…", sagte er, als er seinen Bruder gierig trinken sah und dieser sich verschluckte.
Wasser...reines Lebensquell...
Er verschluckte sich, wischte sich die Reste vom Mund und schloss die Augen.
Er brauchte Antworten...
Antworten WARUM er hier war und WER diese Menschen waren...
Als er seine Augen wieder öffnete, sah er wieder in das Gesicht des Jüngeren, sah, wie die braunen Augen leuchteten...Wie Sterne...so wunderschön, doch der Blonde schüttelte den Kopf und sah dann auf seine Bettdecke...
Er merkte noch, wie jemand an seine rechte Seite kam...Es war der Mann mit den schwarzen Haaren.
Kopfschmerzen machten sich breit und dann endlich, stellte er sie...
"Wo bin...ich???", fragte er...
"Im Krankenhaus...", gab John zurück.
"Aha...Was ist passiert???"
"Du wurdest angeschossen..."
"Hm...Können sie mir sagen, WER ich bin...??", dabei blickte er hoffnungsvoll in Johns Richtung.
tbc
Sam saß zitternd im Warteraum, starrte immer wieder auf die Uhr, welche ihm schon zum vierten Mal sagte, dass wieder eine Stunde vergangen war.
Er hoffte, betete, flehte...
Er tat alles, was er konnte...
Ihm fiel der Crossroad-Dämon ein, doch dann dachte er an Deans Worte...
"Was tot ist, sollte auch tot bleiben..."
Sam schluchzte...
Es verging wieder eine Stunde und der Arzt trat zu dem jüngeren.
"Sam??", er sah den Arzt an, "Ihr Bruder hat die Operation überlebt, Die Blutung konnte gestoppt doch...doch er liegt im metabolischen Koma...Er liegt jetzt noch auf der Intensivstation…Er zwar außer Lebensgefahr. Aber wir können uns das Koma nicht erklären. Es muss eine massive Stressbedingte Situation voraus gegangen sein. Sodass der Körper oder besser der Kopf einfach abgeschaltet hat…Wie lange das Koma anhält, können wir nicht voraussagen. Es kann in ein paar Stunden vorbei sein, aber auch Tage andauern. Können Sie uns sagen, ob Ihr Bruder unter Stress stand vor dem Angriff??“
Sam lachte bitter auf. 'Stress...?? Gott und was für welchen!!!', dachte er und es brach eine Welt zusammen. Hilflos zuckte er nur mit den Schultern.
"Haben sie vielleicht noch Verwandte oder Freunde??", hörte Sam den Arzt weiter fragen und er nickte nur, "Rufen sie sie an und......möchten sie zu ihm??"
"Ja, bitte Doktor…", Sam Stimme zitterte und er folgte dem Arzt.
Er brachte den Braunhaarigen durch den langen Gang, manchmal blieben sie stehen, weil Patienten vorbei wollten.
'Ich muss Bobby anrufen…ich muss...', dachte er, als er hinter dem Arzt den Gang entlang lief. Dann wurde Sam ins Zimmer gebeten und er schluchzte auf, als er seinen Bruder sah…
Die Schläuche…Er hörte das monotone Piepen von Deans Herzschlag und wankte zum Stuhl, welcher am Bett stand. Still liefen Tränen über sein Gesicht. 'Oh Dean…wieso…wieso…', Sam griff nach Deans Hand und hielt sie mit seiner fest, 'Verlass mich nicht...Du bist alles, was ich hab…Verlass mich nicht...' Sam schluckte. Er musste auch noch Bobby Bescheid sagen.
Das Klingeln weckte einen mürrischen alten Mann. Er nahm ab. "JA?? Hör zu!! Wenn das nicht wirklich wichtig ist, dann lege ich auf..."
"Bobby.... Bobby...", schluchzte Sam in den Hörer, "Bobby, es hat Dean…Dean erwi...er..." Sam versagte die Stimme…Er hielt den Hörer fest an sein Ohr gepresst.
"Ganz ruhig, Kleiner...Wo seid ihr???"
"Ich…ich weiß nicht…im Krankenhaus…" Sam schluchzte schon wieder auf…
In diesem Moment trat eine Krankenschwester in das Zimmer überprüfte den Tropf…Sam drückte ihr das Telefon in die Hand und sagte leise, dass sie die Adresse sagen soll.
Die Schwester sprach ruhig in den Hörer und erklärte Bobby auch gleich die Adresse, dann gab sie Sam das Telefon zurück.
"Bobby, kannst du...kommen bitte…?", schluchzte Sam weiter.
"Keine Bange!! Ich komme sofort!!!", Bobby legte auf und zog sich an. Pure Angst stand in seinen Augen und er hechtete die Treppe runter...Blieb stehen und tippte den Mann auf dem Sofa an. "Wach auf!!! Los steh auf, du Hurensohn!!"
"Was ist los???"
"Dean liegt im Krankenhaus und anscheinend steht es schlecht um ihn, wenn ich Sams Stimme glauben darf..."
Sofort war John hellwach... "Wir nehmen meinen Truck!! Dann sind wir schneller!!!"
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Binnen von 4 Stunden waren die zwei älteren Jäger dort. Der neue Tag war schon angebrochen und sie liefen schnell zur Rezeption, wollten nach Dean fragen, als Bobby den jüngsten Winchester am Ende des Ganges sah und John antippte.
Als der Schwarzhaarige aufsah, brach es ihm fast das Herz. So schnell seine Füße ihn tragen konnten, rannte er durch den Gang auf Sam zu und zog ihn ohne Worte in eine feste Umarmung...flüsterte nur... "Es tut mir leid..."
Sam fühlte sich ein wenig überrumpelt…Es war so ungewohnt, aber er ließ es geschehen und erwiderte die Umarmung. "Dad…Dean…Er liegt im Koma…Er ist angesch…", die Worte blieben Sam im Hals stecken…Bilder von seinem Vater mit der Pistole kamen ihm wieder hoch. "Das…das ist alles so falsch...", schluchzte Sam in Johns Armen.
"Ich weiß...sssh...Sam, ich weiß...Gott...das tut mir so leid...Im Koma?? Angeschossen??", John blickte zu Bobby, der nur mit den Schultern hilflos zuckte, "Sam...Gott!! Sam...bitte...", John drückte Sam von sich und sah ihn an, "Können...Können wir zu ihm???"
Sam sah seinen Vater an und nickte. Nickte auch Bobby zu. "Danke, das du da bist.", dann ging er voraus. In Sams Kopf hallte auf mal die Stimme seines Vaters wider.
'...lieber habe ich einen toten Sohn als einen perversen...'
Er schloss kurz die Augen und dann waren sie im Zimmer.
Wieder drängte sich die Stimme ihres Vaters in Sams Kopf.
'...lieber habe ich einen toten Sohn als einen perversen...'
Gerade als John ans Bett treten wollte um Dean zu berühren packte Sam die Wut.
"Fass ihn nicht an...du nicht…", flüsterte mit einem drohenden Unterton.
John wich zurück, blickte in das Gesicht seines Sohnes... "Was?? Warum??"
"…John...Hör auf Sam.", Bobby trat neben den Jüngeren, "Wenn das, was passiert ist...wegen dir geschehen ist, dann lass es...Bitte...Das bringt uns nichts, wenn wir streiten..."
John nickte und setzte sich in einen Stuhl, welcher am Fenster war.
Sam sah seinen Vater, wie er sich setzte…Der Jüngere drehte sich weg…Er dachte an die Worte von seinem Vater.
'Ich kann nicht...ich kann es nicht...'
Sam sah wieder seinen Vater an und sprach wieder ruhiger.
"Oh Gott…das tut mir Leid…Du bist es doch nicht gewesen…Ich...weiß auch nicht…Es ist…… Wir kommen einfach nicht zu Ruhe…Es war zu viel alles...ich will nicht mehr…", Sam sank auf einen Stuhl und schloss die Augen, als sich wieder Tränen bildeten, "Ich kann nicht ohne ihn sein…bitte lass nicht zu, das er stirbt…"
John starrte seinen Jüngsten an, wie auch Bobby...In beiden fand er Ratlosigkeit wieder...Auch er wollte nicht, dass Dean starb, doch er konnte nichts machen außer Beten...Ja...John Winchester würde wieder beten...für sich, für seine Familie...
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Stunden vergingen...wurden zu Tagen...
Diese wiederum vergingen zu Wochen…
Sam verzweifelte und betete jeden Tag und versank innerlich aber in Trauer und Hoffnungslosigkeit.
Die Älteren mussten ihn regelrecht zwingen, sich von Deans Bett loszureißen und etwas zu essen...
Sie zwangen ihn dazu…Zu trinken, zu schlafen, auch wenn es mit Hilfe von Tabletten war, die der Arzt ihnen gegeben hatte.
Am Tag wachten sie abwechselnd über Dean...
Die Nacht verbrachten sie gemeinsam bei ihm...Sie redeten mit ihm, scherzten...Ganz besonders John.
"Gott, Dean...", flüsterte John, als er wieder mit der Wache dran war, "Es tut mir alles so leid...Ich wollte nie, dass es dazu kommt...Bitte vergib mir...ich will euch nicht verlieren und ich werde mich nicht einmischen...nur wach auf..."
~~~~
3 Wochen waren vergangen…
Bobby brachte den Winchesters und sich Kaffee, reichte es ihnen, als plötzlich ein Geräusch sie umdrehen ließ.
Die Geräte piepten stärker und im nächsten Moment öffneten sich grüne Augen, welche orientierungslos durch den Raum wanderten.
"Bobby...hol den Arzt...SOFORT!!!", rief John und stand auf. Sam konnte nicht...Er war wie erstarrt.
5 Minuten später war das Zimmer voll von Schwestern. Der Arzt wandte sich an die drei.
"Alles scheint gut verlaufen zu sein, aber...Sein Gehirn schien etwas abbekommen zu haben… Wahrscheinlich durch den Schock und den Blutverlust…Da kann es leicht passieren, dass einige Gehirnzellen nicht richtig arbeiten...Es könnte sein, dass etwas in seiner Erinnerung fehlt...Aber genauso gut könnte es nach einigen Tagen vorbei sein...Seien sie geduldig..."
Dann ließ er sie allein und Sam schritt zu dem Mann im Bett, welcher ihn fragend ansah.
"Dean, oh Gott Dean, wir haben uns so...", sprach Sam, dann beugte er sich runter und zog Dean in eine leichte Umarmung. Sein großer Bruder wirkte so zerbrechlich. "Alles wird gut, hörst du?? Alles…Dad ist auch hier......Oh Dean…oh ich liebe dich…", dann drückte er sich mit glücklichem Gesicht von Dean weg und blickte in diese grünen, wundervollen Augen.
'Wer war das?? Wo war ich eigentlich?? Dean?? War das mein Name??...Dean...', dachte der blonde Mann, blickte fragend in das glückliche Gesicht des Braunhaarigen. Seine Sinne wirkten verschwommen... '…Dad??'
Der Blonde sah sich im Raum um...Er entdeckte zwei ältere Männer, welche ihn lächelnd ansahen. Er leckte sich über die Lippen, zog die Stirn kraus...
Es war, als hätte er tagelang geschlafen...
Er öffnete den Mund, doch es kam nur ein Krächzen hervor.
"Sam...Gib ihm was zu trinken...Ich glaube, er braucht das...", sprach der Mann mit den schwarzen Haaren, welcher eine gewisse Autorität ausstrahlte.
"Ähm…ja natürlich, Sir...", Sam wandte sich ab und holte einen Becher von Tisch, "Hier bitte Dean…mach langsam…", sagte er, als er seinen Bruder gierig trinken sah und dieser sich verschluckte.
Wasser...reines Lebensquell...
Er verschluckte sich, wischte sich die Reste vom Mund und schloss die Augen.
Er brauchte Antworten...
Antworten WARUM er hier war und WER diese Menschen waren...
Als er seine Augen wieder öffnete, sah er wieder in das Gesicht des Jüngeren, sah, wie die braunen Augen leuchteten...Wie Sterne...so wunderschön, doch der Blonde schüttelte den Kopf und sah dann auf seine Bettdecke...
Er merkte noch, wie jemand an seine rechte Seite kam...Es war der Mann mit den schwarzen Haaren.
Kopfschmerzen machten sich breit und dann endlich, stellte er sie...
"Wo bin...ich???", fragte er...
"Im Krankenhaus...", gab John zurück.
"Aha...Was ist passiert???"
"Du wurdest angeschossen..."
"Hm...Können sie mir sagen, WER ich bin...??", dabei blickte er hoffnungsvoll in Johns Richtung.
tbc