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S�ndige Vorstellung 3 (Supernatural)

By: diab67
folder German › Television
Rating: Adult +
Chapters: 22
Views: 1,689
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Disclaimer: Wir habe keinerlei Rechte an Supernatural. Es handelt sich hierbei um eine reine Fanfiction, an der wir weder Geld verdienen noch sonstige Vorteile ziehen!
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18

Part 18

Sie boten alles auf, was sie zu bieten hatten...Sie suchten Dean...quer durch das halbe Amerika und immer, wenn sie dachten, sie hätten ihn, war er weg oder es war ein Fehlschlag...
Natürlich half ihnen Bobby so gut er kannte und auch Ellen und Ash halfen ihnen, doch nichts...
Keine Spur von Dean...
Es war, als hätte sich die Erde auf getan und den Jäger samt Auto verschluckt.
Sam ging es besser...Seine Verletzungen waren größtenteils verheilt und dann...


3 Wochen später ein Lichtblick...Ein kleines Nest in Pennsylvania, Philadelphia...
Sam hatte die Hoffnung fast aufgegeben...Doch dann, als sie in einem Supermarkt nach Dean fragten, erhielten sie eine überraschende Antwort.

"Dean?? Ja, den kenne ich...kauft hier immer ein...Eigentlich ein gutaussehender Mann...", die Kassiererin seufzte, "Aber er ist schweigsam...Kaufte ein, bezahlte und verschwand...Anfangs hatte er noch gesprochen, doch dann...Mit dem Schweigen kam auch der zunehmende Alkohol...Manchmal kaufte er Flaschen für 3 Tage ein, aber nach 2 Tagen kam er wieder...Ihm muss das Leben übel mitgespielt haben...."

"Wissen sie, wo er wohnt...?"

"Naja...Ich weiß nur, dass er in einem Apartment wohnt...Gleich da drüben, der Hausmeister müsste ihn kennen...er kann ihnen weiterhelfen..."

"Danke...vielen Dank...Komm Sam..."

" Ja...ich komm, ich hoffe er ist es...Er muss es sein...Er muss einfach...", beide Jäger gingen über die Straße und kamen am Haus an. Sam blickte herum und sein Herz machte einen Satz. "Dad, da...sieh...", Sam zeigt auf einen halbverdeckten schwarzen Impala, "Das muss Dean seiner sein..."

"Gott sei Dank!!", John stöhnte innerlich auf, "Am liebsten würde ich ihn übers Knie legen, aber das später...Komm...Sehen wir uns den Wagen genauer an...", John schritt um den Impala...Er begutachtete ihn und schritt dann weiter zum Kofferraum. Kurz sah er sich um, ehe er das Schloss knackte und ihn aufmachte. "Hm...Alles noch da..Er hat sie nicht versteckt, aber er war nicht auf Jagd, soviel steht fest..."
Er schloss ihn wieder und mit Sam schritt er zum Gebäude und öffnete sie...Sofort erschien ihnen ein alter Mann.

"Tag auch...Ähm...Kennen sie diesen Mann??"

"Was? Ja...", er nahm das Foto in die Hand, "Der wohnt hier...6.Stock, Apartment 6E...Ein stiller Junge, nur einmal in der Woche macht er laute Musik, aber das stört keinen mehr…Sie haben es akzeptiert, da es auch nicht sehr lange dauert...Redet mit niemanden...Hat er was angestellt??"

"Nein...aber wir sind seine Familie..."

"Oh...Ein Glück...Das wird er brauchen...In den letzten Tagen habe ich ihn kaum zu Gesicht bekommen...Nur, wenn er leere Flaschen wegbrachte...Der arme Junge...Ihm hat jemand übel mitgespielt..."

"Danke...Sam...", John schritt zum Fahrstuhl...

"Ja ja...klar...Was willst du tun…? Klopfen??...Klingeln......Sollen wir stürmen...? Sag schon...! Wie gehen wir vor??", Sam erfasste eine Unruhe…Was würde sein Bruder sagen?? Was würde er tun?? "Warum fährt das Mistding nicht schneller?!?", Sam Atem beschleunigte sich.

"Sam...Beruhige dich...", mahnte John ernst, "Wir dürfen nicht voreilig handeln...Wir wissen nicht, in welchem Zustand Dean ist...Wenn es stimmt, dann ist er entweder betrunken, ohnmächtig oder geistig nicht auf der Höhe...Ich glaube, er macht sich Vorwürfe...Riesige Vorwürfe...Deswegen...Nein...Wir dürfen nichts übereilen...Ruhe ist der beste Weg, denn Dean hat einen Grund, warum er sich ertränkt in Alkohol...Weil er vergessen will...Also?? Was machen wir jetzt??"

Der Fahrstuhl kam oben an und die beiden Jäger stiegen aus. Sam atmete noch mal tief durch und dann gingen sie den Gang entlang. Vor Apartment 6E blieben sie stehen und lauschten.
Nichts!
Sam blickte John an. Er war sich unsicher, was sie wohl erwarten wird. Er gab John ein Zeichen, die Tür zu öffnen.

John atmete tief durch, drückte die Klinke leise...Er stoppte, sah zu Sam und drückte sie weiter runter...Genau in diesem Moment ertönte die lautdröhnende Musik aus dem Zimmer und beide zuckten zusammen.
John blieb fast das Herz stehen. "Damn it...", zischte er...

Wenige Sekunden vorher...
Dean saß in seinem Sessel, starrte auf den Tisch...Dort lag fein säuberlich auf einem Tablett seine Beretta...Er starrte sie an und schien zu überlegen...Das tat er schon seit Tagen...
Er wollte seinem Leben ein Ende bereiten und jedes Mal, wenn er kurz davor war, abzudrücken, verließ ihn alles und er legte sie zurück. Das war immer der Zeitpunkt gewesen, wo er die Musik laut aufdrehte, damit niemand den Schuss hörte.
Auch diesmal war er wieder an dem Punkt angekommen...
Er stellte die Anlage an...Es lief immer nur dieses eine Lied...Journey...mit What I Needed...Es erinnerte Dean schmerzlich an das, was er Sam angetan hatte...Was er ihm mit seinem Körper, mit seiner Stimme angetan hatte...In diesem Wochen...diesen drei verdammten Wochen hatte er mehr Alkohol zu sich genommen, als in den vergangenen zwei Jahren...Es grenzte an ein Wunder, dass er noch keine Vergiftung hatte, doch vielleicht zog ihn immer wieder die Ohnmacht daraus...

Jetzt saß er hier und nahm erneut die Waffe, ließ sich vom Sessel auf die Knie fallen und steckte sie sich in den Mund. 'Nie mehr will ich dir wehtun...Nie mehr...Vergiss mich Sammy...ich will nicht, dass du leidest...Ich liebe dich...'

Immer wieder dieselben Worte...immer wieder...doch dann konnte er es nicht, wenn er an Sam dachte...Wenn er die braunen Augen sah...Er griff die Flasche, nahm einen große Schluck und setzte erneut an... Er hörte nicht, wie jemand eintrat, war gefangen in seiner -vor Schmerzgepeinigten- Welt.

John deutete Sam an ruhig zu sein und dann schritten sie langsam in Richtung Wohnzimmer, wo die Musik am lautesten war und er stockte, als er Dean sah....

Sam wich leise zurück. Er sah Dean…sah seinen Bruder mit der Beretta im Mund. Er war bewegungsunfähig…Sam erstarrte zur Säule und er atmete nicht mal mehr, blickte nur auf Dean. Eine Träne löste sich aus seinem Auge.

John stand da...wusste nicht, was er tun sollte...Er konnte es nicht...Er starrte Dean an, wollte etwas sagen, doch er konnte nicht durch dringen, nicht durch die Musik. Stumme Tränen flossen...Er wollte Dean retten...Er wollte es sosehr...
Er sah Deans Gesicht, sah wie sich die grünen Augen mit Tränen füllten.

Dean zitterte, setzte die Waffe ab und die Flasche an...Er musste es hinter sich bringen...Sein Atem ging schwer...Aus seiner Tasche kramte er ein Foto hervor von Sam, welches er einmal gemacht hatte, biss sich auf die Lippe und schloss die Augen...Er musste endlich einen Schlussstrich ziehen und setzte die Waffe wieder an. 'Sammy...'

John konnte nicht mehr...
In dem Moment wo das Lied endete und zum wiederholten Male von vorn begann, schrie er. "......DEANN!!!!!"
Der Blonde zuckte zusammen und im nächsten Moment schrie John auch schon Sam an und der Jüngere verstand sofort.

Sam erwachte aus seiner Starre, sprang auf seinen Bruder zu und dann mit einem Ruck war die Beretta in Sams Händen. E schmiss sie geschickt seinem Vater zu, trat dann vor Dean und nahm das Gesicht vom Blonden in seine großen Hände und blickte ihm tief in die Augen.

Dean sah Sam an, blickte in die braunen Augen, die er so sehr liebte, die er wollte...
Er zitterte, Tränen nahmen seine Sicht...Er wusste nicht, ob es wahr oder nur wieder ein Traum war... Sein Atem senkte sich auf ein Minimal, gierig sog er Sam ein.
"Sam...my...ich...ich...du...es tut..."

"Halt deinen Mund, Dean!! Spar dir dein Sam...my...! Halt einfach deinen Mund......Dean, du...du...verdammter Idiot. Warum, warum...warum?" Sam Stimme überschlug sich seine Hände lösten sich aus Deans Gesicht und er ballte sie zu Fäusten und dann holte er aus und schlug Dean so fest die Faust in Gesicht, das der Blonde das Gleichgewicht verlor und über seinen Sessel auf den Boden knallte.

Dean blieb liegen...Er wusste es...es war kein Traum...es war ein Alptraum, dem ihm der Alkohol bescherte...Deans Kehle entfloh ein Lachen, was immer lauter und hysterischer wurde... "Hahahahaha...", es war quälend...Er bestrafte sich selbst und kroch zum Tisch...Griff nach der Flasche...

Sam trat auf Dean zu, sah wie er die Flasche von Tisch greifen wollte und hielt sie fest. Dean wollte verzweifelt die Flasche haben, aber Sams Griff war unnachgiebig. Mit der anderen Hand fasste er um Deans Handgelenk. „Du verdammter Idiot…ich liebe dich...“, Sam blickte auf Dean runter.

"Nein...nein...quäl mich nicht...Bitte...ich will nicht...Lass...lass mich…sterben...bitte...Sammy...ich hab Sammy wehgetan...ich will das nicht......Ich...liebe Sammy...will ihm nicht wehtun…"

Sam war so wütend…Nein, es wusste es selber nicht so genau, was er war.
Trauer, Unsicherheit Enttäuschung...????
Nein, er war traurig, seinen starken Bruder so zu sehen. Er schaute runter zu ihm…zu Dean, wie er da vor ihm auf dem Boden hockte und sah, wie er verzweifelt versuchte an die Flasche zu kommen. Mit einem Ruck hatte er die Flasche an sich gezogen. „Nein, vergiss es Dean......Dad, schütte sie weg...schütte alles weg, was du finden kannst und...mach...mach uns bitte Kaffee, falls du etwas hier findest!“, er sah zu seinem Vater und reichte ihm die Flasche. Dann griff er Dean am Kragen und zerrte ihn hoch. „UND du...du kommst mit...“ Sein Griff war fest und Dean entkam ihm nicht.

Dean zitterte, aber er wehrte sich nicht. Wankend ließ er sich von Sam hochziehen, flehte nur noch. "Bitte...alles..bitte...nein...Bitte...Sammy...las s mich...Sammy...liebe ich...ein Traum...bitte..."

John seufzte...Es schmerzte ihn aber er kam der Aufforderung nach. Er kippte alles weg...Und es erschreckte ihn, wie viel es war...Mehr als 15 verschiedene Sorten Alkohol...Die meisten waren angefangen. Die Küche war ein einziges Schlachtfeld, sodass es John fast hochkam.
Zum Glück fand er etwas Kaffee und machte sofort welchen, während er notdürftig das Chaos beseitigte.

Sam zog Dean raus in den Flur...und suchte das Bad...zerrte ihn in den kleinen Raum und drückte Dean mitsamt Klamotten in die Dusche und drehte das Wasser an.
„Werde erst mal klar im Kopf.“, dann schloss er die Duschtür und überließ Dean dem kalten Wasserstrahl und er selbst ließ sich auf den Boden gleiten. Er konnte es nicht fassen!! Sein starker Bruder mit einer Waffe im Mund...Tränen traten in seine Augen, Bilder zogen an seinem inneren Auge vorbei…Bilder, wie Dean ihn verlassen hatte, aber auch Bilder von glücklichen Tagen......Sam schüttelte den Kopf wischte sich die Tränen weg, dann und stand auf. Er sah durch die matte Glastür, sah die zusammengesunkenen Umrissen, hörte das Wimmern von seinem Bruder.

Dean zuckte zusammen, als das kalte Wasser ihn traf. Er zitterte und sackte schließlich in die Knie...Er begann zu wippen und schluchzte...wimmerte. "Nein...nein...Ein Traum...Gott, nein...Traum...bitte..."
Er schloss die Augen, vergrub sein Gesicht in seinen Armen. Seine ganze Kleidung wurde durchnässt.

Nach endlosen Minuten zog er einen völlig durchnässten Dean wieder aus der Dusche und fing an ihn zu entkleiden. Ließ die nassen Sachen einfach liegen, fiel eh nicht auf in diesem Chaos, was hier überall herrschte. Sam überhörte gekonnt die Proteste und ging, Dean hinterher sich ziehend durch die Wohnung suchte den Kleiderschrank. „Hast du in diesem Sauhaufen auch irgendwo saubere Kleidung?" Er erwartete keine Antwort von Dean, fand dann aber doch noch eine Hose und ein T-Shirt. „Zieh dich an oder soll ich das auch noch machen?! Kein Problem!“, Sams Stimme klang nicht hart, aber sie ließ auch keine Kompromisse zu.

Dean zitterte...Er schüttelte den Kopf, griff die Sachen, zog sich an, wollte fliehen...Er wich zurück und wollte zur Haustür.

Sam war schneller und zog Dean zurück. Sein Griff war fest, aber nicht schmerzhaft und es ging zurück ins Wohnzimmer. Er drückte ihn in den Sessel.
„Du bleibst hier sitzen verstanden...Dean.“, drehte sich weg und ging zu seinem Vater, „Dad, lass mich bitte mit Dean allein...ja...Ich weiß, dass es für dich immer noch schwer ist. Ich werde schon dafür sorgen, dass er sich nicht selber auf gibt.“

John sah ihn an, nickte langsam...Er wusste, dass er Dean nicht helfen konnte...Nicht im Moment... Dass sah sogar er ein und verschwand aus der Wohnung mit einem kurzen Blick auf Dean, der apathisch im Sessel saß.

Wieder zurück mit zwei Kaffeebechern in der Hand, blickte er auf seinen Bruder, der immer noch zusammengekauert im Sessel saß. "Hier trinke erst mal, das wärmt dich, ein bisschen wenigstens", damit drückte er einen Becher in Deans Hand und trank selbst erstmal. Er war sehr nervös und hoffte, dass es alles klappen würde. Das er seinen Dean zurück bekam.

Dean starrte das heiße Getränk an, als wäre es irgendeine Abnormalität...Er rührte sich nicht und sah sich um...Er brauchte keinen Kaffee, er brauchte etwas anderes...Etwas, was ihn vergessen ließ.
Er erhob sich und wanderte durch den Raum.

Sam sah, wie Dean sich erhob und zog ihn zurück und drückte ihn wieder in den Sessel. 'Jetzt oder nie...', dachte Sam, nahm Dean die Tasse aus der Hand, stellte beide weg und dann setzte sich, wie schon so oft rittlings auf Deans Schoss und schloss kurz die Augen und seufzte auf. Wie hatte er die Nähe zu seinem Bruder vermisst. Sanft drückte er das Kinn hoch, so dass Dean Sam in die braunen Augen sehen musste. „Dean.....?"

Deans grüne Augen waren schimmrig, anscheinend vom Alkohol noch. Er öffnete den Mund, aber es drang nichts hervor...Auch sonst tat er nichts...Er umarmte ihn nicht, streichelte ihn nicht...Saß einfach nur da...Wie eine Puppe fast...

tbc
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