Arena
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German › Originals
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Adult ++
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Disclaimer:
This is a work of fiction. Any resemblance of characters to actual persons, living or dead, is purely coincidental. The Author holds exclusive rights to this work. Unauthorized duplication is prohibited.
Kevin und Jess
12. Kevin und Jess
Kevin sah seiner Freundin eine ganze Weile nach, auch als der Wagen schon längst die breite Auffahrt hinunter gefahren war, starrte er noch in die Richtung. Durant beobachtete seinen Freund, er wusste was ihm vorging. Ihn erfüllte nämlich die gleiche Zufriedenheit, eigentlich standen sie nur hier und sahen einem Sklaven nach wenn dieser verkauft worden war und ihn sein Herr mit nachhause nehmen wollte, was allerdings nicht so oft vorkam, da die meisten Herren zuhause ein ganz biederes Leben führten. Gerade eben aber hatten beide nichts als reine Genugtuung empfunden, Genugtuung darüber das Evans jetzt auch nicht mehr als ein Spielzeug mit ein paar netten Anhängseln wäre. Beide wussten das Evans in Kath´s Club nicht mehr wäre als ein Spielzeug das benutzt wurde. Kevin war schon einige Male im „Aphrodite“ gewesen und er wusste das Evans dort einen schweren Stand haben würde, denn die Sklaven und Sklavinnen die dort lebten, liebten ihre Herrinnen und sie würden Evans das Leben schon schwer machen. Er würde lernen das er ein Nichts ist, dazu da die Bedürfnisse seiner Besitzer und deren Sklaven zu befriedigen.
Nach einigen Minuten drehte sich Kevin um, schüttelte kurz den Kopf und ging zurück ins Haus. Dort suchte er Durant fand ihn aber nicht und fragte schließlich Tarek. Dieser nickte und sagte ihm das Durant auf dem Weg wäre „Frischfleisch“ zu besorgen. Kevin nickte, deutete über seine Schulter.
„Gut dann kümmere du dich bitte darum, gleich kommen die Maler, sie werden das Prangerzimmer neu herrichten und in zwei Stunden kommt der neue Pranger. Sorge bitte dafür das alles glatt geht, ich möchte das Zimmer heute Abend neu eröffnen.“
Tarek nickte und sah Kevin nach. Dann drehte er sich um und ging zu dem Prangerzimmer, er schloss es auf und schaltete die Deckenbeleuchtung an. Mit einem tiefen Seufzen sah er sich um, der Pranger sowie alle Einrichtungsgegenstände waren bereits entfernt worden, genauso wie das Blut von Chris, es war im Moment nichts anderes als ein Hellgetünchter, großer, leerer Raum. Nichts deutete daraufhin was hier geschehen war. Noch während Tarek so in Gedanken versunken war klingelte es, er schaute auf nickte und ging zur Tür. Dort standen die angekündigten Maler, Tarek brachte sie in das Zimmer und sagte ihnen das sie ihm sagen sollten wenn sie fertig waren. Die drei Männer nickten, sie waren nicht zum ersten Mal hier und wussten das sie, wenn sie schnell und sauber arbeiteten, einen extra Bonus in Form eines Sklaven bekommen würden. Also machten sie sich an ihre Arbeit.
Jess stand im Wohnzimmer und sah aus dem Fenster, als er die Wohnungstür hörte. Langsam drehte er sich herum und sah zur Tür, völlig unbewusst hatte er seine Sklavenhaltung eingenommen. Die Beine gespreizt, Hände hinter dem Rücken verschränkt und den Blick gehorsam gesenkt, so stand Jess im Wohnzimmer als Kevin den Raum betrat, er lächelte und ging zu seinem Sklaven, sacht strich er ihm über den rasierten Unterleib, kraulte kurz die Hoden um ihm dann einen kleinen Klaps auf den Po zu geben.
„Du bist herrlich mein Schatz.“
Kevin sah Jess mit liebevollem Blick an, dann zog er ihn in eine enge Umarmung, küsst ihn zärtlich und flüsterte in dessen Ohr.
„Geh und leg dich auf den Wohnzimmertisch, ich will ein bisschen deinen Körper genießen.“
Jess sah seinen Herren einen Moment an, dann nickte er und ging zu dem Glastisch, der an der Fensterseite des Raumes stand. Er war gerade so hoch das ein Mann bequem davor stehen und sich an dem daraufliegenden Sklaven befriedigen konnte. Allerdings gab es an dem ganzen Tisch keine Möglichkeit einen Sklaven zu fixieren, was bedeutete das der Sklave es freiwillig tun musste. Jess ging zu dem Tisch und setzte sich, dabei suchte er den Blick seines Herren, als er diesen gefunden hatte begann er sich langsam zurückzulegen. Reizte mit jeder Bewegung Kevin, dieser hatte sich in seinen Sessel gesetzt und beobachtete jetzt Jess wie dieser sich langsam in Position brachte. Es dauerte nicht lange und Jess lag mit weit gespreizten und angewinkelten Beinen auf dem Tisch, seine Hände lagen an seinen Pobacken und zogen diese auseinander so das er seinem Herren, seine rosafarbene Rosette präsentierte. Jess Lippen waren gerötet, seine Brustwarzen aufgerichtet und sein Atem ging schneller, er war bereit seinem Herren zu dienen.
Kevin hatte jede Bewegung verfolgt und genossen, seine Männlichkeit drängte sich vollkommen erstarkt gegen seine Hose und suchte nach Erlösung, aber er wollte noch ein bisschen mehr. Er wollte seinen Sklaven völlig hilflos und in Extasse. Langsam ging er zu seinem Schreibtisch und öffnete die unterste Schublade, entnahm einen Samtbeutel und kam damit zu Jess. Sacht küsste er dessen, bebende Lippen und bedeutete dem Jungen noch ein Stück nach oben zu rücken so das sein Kopf über die Glasplatte hing. Jess tat was er gesagt bekam er wusste was Kevin tun würde, zwar mochte er es immer noch nicht aber er würde sich nicht wehren, auch deshalb nicht weil er wusste das Kevin ihm dabei nicht weh tun würde. Kevin lächelte, er kannte die Abneigung von Jess wenn er ihn in den Mund ficken wollte, aber er wusste auch das er sich nicht verweigern würde. Vorsichtig griff er nach einen Polster und schob es über die Tischkante, so das Jess Kopf bequem lag, auch würde er ihm noch ein bisschen helfen. Mit einem sanften Lächeln trat er zwischen die gespreizten Beine, nahm einen schlanken Vibrator aus dem Samtsäckchen, sowie eine Tube mit Gleitgel. Mit dem Gel befeuchtete er Jess Hintern genauso wie den Vibrator und schob diesen dem Jungen dann langsam und vorsichtig in den After. Als er das minimale Verspannen spürte, strich er sacht über den Bauch des Jungen.
„Schhhh, las ganz locker, er ist nur klein… tut also ganz sicher nicht weh… shhhh.“
Jess hatte die Augen geschlossen, biss sich leicht auf die Lippen, tat aber was sein Herr verlangte, er entspannte. Er wusste ja auch das Master Kevin ihm nicht unnötig weh tun würde, dann spürte er wie der Vibrator ganz in ihm verschwand und leicht zu vibrieren begann. Kevin lächelte als er das Entspannen des Jungen bemerkte, sah wie sich der Penis aufrichtete und sachter Schweiß sich langsam auf dem Körper bildete. Zuerst sah er einige Minuten nur zu, dann trat er hinter den Kopf des Jungen, legte die Fernbedienung des Vibrators in Griffweite und dann beide Hände um das Gesicht. Jess fühlte die streichelnden Finger in seinem Gesicht und wusste was er tun musste. Seine Augen hatte er schon lange geschlossen, gab sich nur dem Gefühl in seinem Körper hin, plötzlich fühlte er die harte Männlichkeit seines Herren an den Lippen. Er öffnete sie leicht lies ihn in seinen Mund eindringen und begann ihn mit seiner Zunge zu erregen. Kevin schob sich langsam in den feuchten, warmen Mund seines Sklaven, genoss das Zungenspiel und begann sanft und vorsichtig zu stoßen. Jess entspannte sich vollkommen, überlies seinem Master die volle Kontrolle und Kevin genoss es, er genoss es das Jess ihm wirklich vertraute und so dauerte es nicht lange bis er seinem Höhepunkt nahe war. Aber er wollte nicht in Jess Mund kommen, das war etwas das er immer noch ein wenig vermied, weil er wusste das es Jess Angst machte, also zog er kurz vor dem Höhepunkt seinen Schwanz zurück und spritzte Jess auf die Brust, gleichzeitig erhöhte er die Geschwindigkeit des Vibrators so das Jess ihm nur wenige Augenblicke später auch in die Erlösung folgte.
So lagen sie einige Minuten auf dem Tisch, dann küsste Kevin Jess zärtlich, hob den erschöpften Jungen auf die Arme und trug ihn ins Bad.
Dort setzte er ihn auf den Badewannenrand, lies warmes Wasser einlaufen und gab noch ein Ölbad hinzu. Während er darauf wartete das genügend Wasser eingelaufen war, entfernte er behutsam den Vibrator und lies ihn in eine Wanne mit Reinigungslösung fallen, welche unter dem Waschbecken stand.
Jess hatte sich dabei vollkommen entspannt, er genoss die Berührungen seines Herren, dann spürte er wie ihn Kevin in die Wanne setzte und dann selbst hineinstieg. Er fühlte die harten und doch so weichen Hände die über seinen Brustkorb strichen, ihn sanft wuschen. Kevin sah in das entspannte Gesicht seines Sklaven und lächelte. Vor einem Jahr hätte er nie gedacht das Jess einmal so zugänglich und verschmust sein würde, das der Junge auf seine Spiele einging, sich von ihm dominieren und benutzen lies ohne das er vor Angst zitterte. Aber es hatte sich gelohnt, es hatte sich gelohnt langsam vorzugehen ihn immer ein kleines Stück weiter zu führen. Gut am Anfang war Zwang nötig gewesen, aber es hatte gar nicht so lange gedauert dann hatte Jess von sich aus nachgegeben und sich gefügt.
Jess öffnete die Augen und sah in das nachdenkliche Gesicht seines Herren.
„Herr… hab ich etwas falsch gemacht?“
Kevin lächelte und schüttelte den Kopf, küsste zärtlich die Stirn seines Sklaven.
„Nein mein Kleiner, du hast nichts falsch gemacht. Ich habe nur nachgedacht… Jess was würdest du tun wenn ich dich jetzt zur Tür bringen und dir sagen würde das du frei bist und gehen kannst?“
Jess riss erschrocken die Augen auf, setzte sich im Wasser auf und starrte in das Gesicht von Kevin. Dieser aber sah Jess offen an, er wollte ein Antwort auf seine Frage und Jess verstand die Welt im Moment nicht mehr. Er schluckte, dann schüttelte er den Kopf.
„Warum… bist du… ihr… was hab ich getan, warum seid ihr nicht zufrieden?“
Jess Stimme begann zu zittern, Tränen kullerten aus seinen Augen und Kevin erschrak fürchterlich.
„Shhh, hey nicht weinen, natürlich bin ich zufrieden… nicht doch weinen… ich will dich nicht wegschicken. Ich will doch nur wissen ob du gehen würdest… bitte Jess…“
Kevin war über die Tränen seines Sklaven mehr als erschrocken, er wollte ihn doch nicht ängstigen, aber er dachte Jess würde vielleicht gerne gehen. Sanft streichelte er den weinenden Jungen und ärgerte sich über sich selbst, das hatte er nicht gedacht. Es dauerte einige Minuten dann hatte sich Jess beruhigt. Er schluckte noch ein paar Mal, hickste ein wenig, dann wischte er sich die Tränen aus den Augen und sah Kevin an.
„Ich will nicht weg… bitte ich weis nicht wie ich es erklären kann. Hättet ihr mich das noch vor drei Monaten gefragt, dann wäre ich jubelnd davon gerannt, aber jetzt… ich will nicht mehr. Ich weis nicht aber ich fühle mich geborgen, bin gerne für euch da, kann sogar so paradox es klingt den Schmerzen Lust abgewinnen. Ich möchte nicht mehr weg… bitte schickt mich nicht weg… lieber würde ich in der Arena arbeiten…“
Kevin sah Jess glücklich an, dann zog er ihn ganz fest in seine Arme, küsste seine Stirn.
„Du musst nicht fort mein Kleiner, nie mehr wenn du nicht willst. Ich würde mich zwar sehr freuen wenn du auch in der Arena zur Verfügung stehen würdest, aber wenn du nicht kannst dann nur für mich und meine Freunde…. Jess ich liebe dich.. ich dachte nie das ich einen Partner finden würde der mich und meine Neigungen akzeptieren kann, aber ich habe ihn gefunden.. bitte Jess bleib bei mir.“
Jess erstarrte, er hätte alles erwartet aber keine solche Liebeserklärung von seinem Master um das zu verdauen brauchte er einen Augenblick. Dann aber nickte er und schmiegte sich ganz eng an Kevin.
„Ich gehöre euch… nur euch und ich füge mich in alles was ihr entscheidet.“
Als er den Satz gesagt hatte, war es als wenn Jess ein riesiger Felsbrocken vom Herzen gefallen wäre. Er fühlte sich sicher, geborgen und auch wenn es seltsam klingen mag er fühlte sich frei wie ein Vogel.
Für Kevin dagegen war ein Traum in Erfüllung gegangen, ein Traum der vor einem Jahr begonnen hatte, an dem Tag begonnen hatte an dem Durant Jess als Frischfleisch in die Arena brachte. Bereits an diesem ersten Abend hatte Kevin Jess besitzen wollen und aus diesem Besitzen wollen ist mehr geworden… es wurde Liebe. Auf einmal bemerkte Kevin das sie immer noch in der Wanne saßen und er lächelte Jess sacht an, stand auf und hob den Jungen aus der Wanne, dann trocknete er ihn und sich ab.
„Jess ich möchte das du mich Kevin nennst, das Master und Herr nur noch wenn wir in der Arena oder nicht alleine sind. Hier in unserem Heim bin ich nur Kevin für dich.“
Jess Augen begannen zu strahlen, er schlang seine Arme um Kevins Hals und nickte. Dann beugte er sich zu dessen Ohr und flüsterte leise.
„Ich liebe dich, mein Master.“
Kevin zog den Jungen eng an sich und küsste ihn zärtlich auf den Mund. Erst als beide keine Luft mehr hatten lösten sie den innigen Kuss. Gerade in diesem Moment klingelte die Haussprechanlage, Kevin seufzte ein bisschen auf, nahm dann aber den Hörer ab und meldete sich.
„Ja was gibt´s“
Tarek war am anderen Ende und teilte Kevin mit das die Maler mit ihrer Arbeit fertig seien und er auch schon alles kontrolliert hatte. Jetzt wollte er wissen welchen Sklaven er ihnen als Bonus geben sollte. Kevin überlegte und wollte gerade etwas sagen als er Jess Hand auf seiner fühlte.
„Ich werde gehen, Master.“
Kevin sah Jess, sah dessen Lächeln und lächelte stolz zurück.
„Du kannst Jess bei mir holen, er bläst jedem einen, das reicht als Bonus.“
Tarek starrte den Hörer einen Moment an, Jess, dann aber schüttelte er den Kopf. Betrat das Prangerzimmer und führte die drei Maler zu einem der Ruheräume, dort sagte er ihnen das einer der Sklaven sie mit dem Mund befriedigen würde, zeigte ihnen die Kondome und erklärte das sie diese benutzen mussten, es ihrem Vergnügen aber keinen Abbruch tun würde, da die Sklaven allesamt bestens ausgebildet wären. Die drei Maler, waren schon ziemlich erregt, konnten es kaum noch erwarten. Tarek lies sie alleine und ging zu Kevins Wohnung, dort klingelte er und bekam auch Sekunden später geöffnet. Als er durch die Tür trat, traf ihn fast der Schlag. Jess stand bereits splitternackt, mit auf den Rücken gefesselten Händen und demütig gesenktem Blick da. Tarek kannte den Jungen jetzt schon einige Zeit, aber scheinbar war irgendetwas passiert, denn die Haltung von Jess war noch nie so entspannt und offen gewesen wie gerade. Aber noch ehe er etwas sagen konnte, kam Kevin aus dem Arbeitszimmer, betrachtete seinen Sklaven wohlwollend, legte ihm die Leine an und gab diese Tarek.
„Du bleibst dabei, ich will nicht das sie Jess irgendetwas tun. Blasen okay, anfassen verboten, wenn sie fertig sind bringst du sie raus und Jess dann in die Aufenthaltsräume. Ich muss noch mal weg.“
Tarek nickte und Kevin ging zu Jess, küsste ihn zärtlich auf die Stirn, kraulte ihm durch das Haar und flüsterte leise in sein Ohr.
„Ich bin stolz auf dich, keine Angst Tarek passt auf dich auf. Ich hohle dich später wieder ab. Viel Spaß mein Schatz.“
Jess lächelte, nickte und folgte dann Tarek gehorsam zu dem Ruheraum. Als sie das Zimmer betraten saßen die drei Männer bereits mit aufgeknöpften Hosen da und als sie Jess sahen stöhnte der eine bereits leise auf. Tarek führte Jess zu dem Ältesten der Drei, drückte ihn vor ihm auf die Knie und Jess begann gehorsam die in Latex verpackte Erektion zu lecken, dabei hielt er seinen Blick unterwürfig gesenkt. Es dauerte nicht lange und der Mann kam in dem Mund von Jess, dieser zog sich zurück, sah demütig in die Augen des Mannes und fragte ob er zufrieden war. Dieser stöhnte noch unter den Nachwirkungen seines Orgasmus, nickte aber. Daraufhin wandte sich Jess dem nächsten zu.
Das Ganze dauerte nur etwa eine halbe Stunde, dann brachte Tarek zuerst die Maler hinaus und dann Jess in den Aufenthaltsbereich. Er löste die Fesseln und gab ihm einen der Bademäntel. Jess lächelte dankbar, schlüpfte hinein.
„Danke Tarek, ich denke ich werde ein bisschen schwimmen. Das Wetter ist einfach zu schön um im Haus zu bleiben.“
Tarek legte die Fesseln auf das Regal, sah zu Jess.
„Jess warum hast du das heute freiwillig getan… sonst hast du dich doch immer geweigert?“
Jess lächelte sanft, zuckte mit den Schulten.
„Tarek ich habe es akzeptiert… ich bin jetzt hier zuhause… verstehst du das?“
Als Tarek Jess Worte hörte lächelte es und nickte, ja er verstand es. Er verstand das Jess sich jetzt mit seinem Leben hier angefreundet hatte und er verstand das vermutlich noch um einiges mehr dahinter steckte.
Kevin sah seiner Freundin eine ganze Weile nach, auch als der Wagen schon längst die breite Auffahrt hinunter gefahren war, starrte er noch in die Richtung. Durant beobachtete seinen Freund, er wusste was ihm vorging. Ihn erfüllte nämlich die gleiche Zufriedenheit, eigentlich standen sie nur hier und sahen einem Sklaven nach wenn dieser verkauft worden war und ihn sein Herr mit nachhause nehmen wollte, was allerdings nicht so oft vorkam, da die meisten Herren zuhause ein ganz biederes Leben führten. Gerade eben aber hatten beide nichts als reine Genugtuung empfunden, Genugtuung darüber das Evans jetzt auch nicht mehr als ein Spielzeug mit ein paar netten Anhängseln wäre. Beide wussten das Evans in Kath´s Club nicht mehr wäre als ein Spielzeug das benutzt wurde. Kevin war schon einige Male im „Aphrodite“ gewesen und er wusste das Evans dort einen schweren Stand haben würde, denn die Sklaven und Sklavinnen die dort lebten, liebten ihre Herrinnen und sie würden Evans das Leben schon schwer machen. Er würde lernen das er ein Nichts ist, dazu da die Bedürfnisse seiner Besitzer und deren Sklaven zu befriedigen.
Nach einigen Minuten drehte sich Kevin um, schüttelte kurz den Kopf und ging zurück ins Haus. Dort suchte er Durant fand ihn aber nicht und fragte schließlich Tarek. Dieser nickte und sagte ihm das Durant auf dem Weg wäre „Frischfleisch“ zu besorgen. Kevin nickte, deutete über seine Schulter.
„Gut dann kümmere du dich bitte darum, gleich kommen die Maler, sie werden das Prangerzimmer neu herrichten und in zwei Stunden kommt der neue Pranger. Sorge bitte dafür das alles glatt geht, ich möchte das Zimmer heute Abend neu eröffnen.“
Tarek nickte und sah Kevin nach. Dann drehte er sich um und ging zu dem Prangerzimmer, er schloss es auf und schaltete die Deckenbeleuchtung an. Mit einem tiefen Seufzen sah er sich um, der Pranger sowie alle Einrichtungsgegenstände waren bereits entfernt worden, genauso wie das Blut von Chris, es war im Moment nichts anderes als ein Hellgetünchter, großer, leerer Raum. Nichts deutete daraufhin was hier geschehen war. Noch während Tarek so in Gedanken versunken war klingelte es, er schaute auf nickte und ging zur Tür. Dort standen die angekündigten Maler, Tarek brachte sie in das Zimmer und sagte ihnen das sie ihm sagen sollten wenn sie fertig waren. Die drei Männer nickten, sie waren nicht zum ersten Mal hier und wussten das sie, wenn sie schnell und sauber arbeiteten, einen extra Bonus in Form eines Sklaven bekommen würden. Also machten sie sich an ihre Arbeit.
Jess stand im Wohnzimmer und sah aus dem Fenster, als er die Wohnungstür hörte. Langsam drehte er sich herum und sah zur Tür, völlig unbewusst hatte er seine Sklavenhaltung eingenommen. Die Beine gespreizt, Hände hinter dem Rücken verschränkt und den Blick gehorsam gesenkt, so stand Jess im Wohnzimmer als Kevin den Raum betrat, er lächelte und ging zu seinem Sklaven, sacht strich er ihm über den rasierten Unterleib, kraulte kurz die Hoden um ihm dann einen kleinen Klaps auf den Po zu geben.
„Du bist herrlich mein Schatz.“
Kevin sah Jess mit liebevollem Blick an, dann zog er ihn in eine enge Umarmung, küsst ihn zärtlich und flüsterte in dessen Ohr.
„Geh und leg dich auf den Wohnzimmertisch, ich will ein bisschen deinen Körper genießen.“
Jess sah seinen Herren einen Moment an, dann nickte er und ging zu dem Glastisch, der an der Fensterseite des Raumes stand. Er war gerade so hoch das ein Mann bequem davor stehen und sich an dem daraufliegenden Sklaven befriedigen konnte. Allerdings gab es an dem ganzen Tisch keine Möglichkeit einen Sklaven zu fixieren, was bedeutete das der Sklave es freiwillig tun musste. Jess ging zu dem Tisch und setzte sich, dabei suchte er den Blick seines Herren, als er diesen gefunden hatte begann er sich langsam zurückzulegen. Reizte mit jeder Bewegung Kevin, dieser hatte sich in seinen Sessel gesetzt und beobachtete jetzt Jess wie dieser sich langsam in Position brachte. Es dauerte nicht lange und Jess lag mit weit gespreizten und angewinkelten Beinen auf dem Tisch, seine Hände lagen an seinen Pobacken und zogen diese auseinander so das er seinem Herren, seine rosafarbene Rosette präsentierte. Jess Lippen waren gerötet, seine Brustwarzen aufgerichtet und sein Atem ging schneller, er war bereit seinem Herren zu dienen.
Kevin hatte jede Bewegung verfolgt und genossen, seine Männlichkeit drängte sich vollkommen erstarkt gegen seine Hose und suchte nach Erlösung, aber er wollte noch ein bisschen mehr. Er wollte seinen Sklaven völlig hilflos und in Extasse. Langsam ging er zu seinem Schreibtisch und öffnete die unterste Schublade, entnahm einen Samtbeutel und kam damit zu Jess. Sacht küsste er dessen, bebende Lippen und bedeutete dem Jungen noch ein Stück nach oben zu rücken so das sein Kopf über die Glasplatte hing. Jess tat was er gesagt bekam er wusste was Kevin tun würde, zwar mochte er es immer noch nicht aber er würde sich nicht wehren, auch deshalb nicht weil er wusste das Kevin ihm dabei nicht weh tun würde. Kevin lächelte, er kannte die Abneigung von Jess wenn er ihn in den Mund ficken wollte, aber er wusste auch das er sich nicht verweigern würde. Vorsichtig griff er nach einen Polster und schob es über die Tischkante, so das Jess Kopf bequem lag, auch würde er ihm noch ein bisschen helfen. Mit einem sanften Lächeln trat er zwischen die gespreizten Beine, nahm einen schlanken Vibrator aus dem Samtsäckchen, sowie eine Tube mit Gleitgel. Mit dem Gel befeuchtete er Jess Hintern genauso wie den Vibrator und schob diesen dem Jungen dann langsam und vorsichtig in den After. Als er das minimale Verspannen spürte, strich er sacht über den Bauch des Jungen.
„Schhhh, las ganz locker, er ist nur klein… tut also ganz sicher nicht weh… shhhh.“
Jess hatte die Augen geschlossen, biss sich leicht auf die Lippen, tat aber was sein Herr verlangte, er entspannte. Er wusste ja auch das Master Kevin ihm nicht unnötig weh tun würde, dann spürte er wie der Vibrator ganz in ihm verschwand und leicht zu vibrieren begann. Kevin lächelte als er das Entspannen des Jungen bemerkte, sah wie sich der Penis aufrichtete und sachter Schweiß sich langsam auf dem Körper bildete. Zuerst sah er einige Minuten nur zu, dann trat er hinter den Kopf des Jungen, legte die Fernbedienung des Vibrators in Griffweite und dann beide Hände um das Gesicht. Jess fühlte die streichelnden Finger in seinem Gesicht und wusste was er tun musste. Seine Augen hatte er schon lange geschlossen, gab sich nur dem Gefühl in seinem Körper hin, plötzlich fühlte er die harte Männlichkeit seines Herren an den Lippen. Er öffnete sie leicht lies ihn in seinen Mund eindringen und begann ihn mit seiner Zunge zu erregen. Kevin schob sich langsam in den feuchten, warmen Mund seines Sklaven, genoss das Zungenspiel und begann sanft und vorsichtig zu stoßen. Jess entspannte sich vollkommen, überlies seinem Master die volle Kontrolle und Kevin genoss es, er genoss es das Jess ihm wirklich vertraute und so dauerte es nicht lange bis er seinem Höhepunkt nahe war. Aber er wollte nicht in Jess Mund kommen, das war etwas das er immer noch ein wenig vermied, weil er wusste das es Jess Angst machte, also zog er kurz vor dem Höhepunkt seinen Schwanz zurück und spritzte Jess auf die Brust, gleichzeitig erhöhte er die Geschwindigkeit des Vibrators so das Jess ihm nur wenige Augenblicke später auch in die Erlösung folgte.
So lagen sie einige Minuten auf dem Tisch, dann küsste Kevin Jess zärtlich, hob den erschöpften Jungen auf die Arme und trug ihn ins Bad.
Dort setzte er ihn auf den Badewannenrand, lies warmes Wasser einlaufen und gab noch ein Ölbad hinzu. Während er darauf wartete das genügend Wasser eingelaufen war, entfernte er behutsam den Vibrator und lies ihn in eine Wanne mit Reinigungslösung fallen, welche unter dem Waschbecken stand.
Jess hatte sich dabei vollkommen entspannt, er genoss die Berührungen seines Herren, dann spürte er wie ihn Kevin in die Wanne setzte und dann selbst hineinstieg. Er fühlte die harten und doch so weichen Hände die über seinen Brustkorb strichen, ihn sanft wuschen. Kevin sah in das entspannte Gesicht seines Sklaven und lächelte. Vor einem Jahr hätte er nie gedacht das Jess einmal so zugänglich und verschmust sein würde, das der Junge auf seine Spiele einging, sich von ihm dominieren und benutzen lies ohne das er vor Angst zitterte. Aber es hatte sich gelohnt, es hatte sich gelohnt langsam vorzugehen ihn immer ein kleines Stück weiter zu führen. Gut am Anfang war Zwang nötig gewesen, aber es hatte gar nicht so lange gedauert dann hatte Jess von sich aus nachgegeben und sich gefügt.
Jess öffnete die Augen und sah in das nachdenkliche Gesicht seines Herren.
„Herr… hab ich etwas falsch gemacht?“
Kevin lächelte und schüttelte den Kopf, küsste zärtlich die Stirn seines Sklaven.
„Nein mein Kleiner, du hast nichts falsch gemacht. Ich habe nur nachgedacht… Jess was würdest du tun wenn ich dich jetzt zur Tür bringen und dir sagen würde das du frei bist und gehen kannst?“
Jess riss erschrocken die Augen auf, setzte sich im Wasser auf und starrte in das Gesicht von Kevin. Dieser aber sah Jess offen an, er wollte ein Antwort auf seine Frage und Jess verstand die Welt im Moment nicht mehr. Er schluckte, dann schüttelte er den Kopf.
„Warum… bist du… ihr… was hab ich getan, warum seid ihr nicht zufrieden?“
Jess Stimme begann zu zittern, Tränen kullerten aus seinen Augen und Kevin erschrak fürchterlich.
„Shhh, hey nicht weinen, natürlich bin ich zufrieden… nicht doch weinen… ich will dich nicht wegschicken. Ich will doch nur wissen ob du gehen würdest… bitte Jess…“
Kevin war über die Tränen seines Sklaven mehr als erschrocken, er wollte ihn doch nicht ängstigen, aber er dachte Jess würde vielleicht gerne gehen. Sanft streichelte er den weinenden Jungen und ärgerte sich über sich selbst, das hatte er nicht gedacht. Es dauerte einige Minuten dann hatte sich Jess beruhigt. Er schluckte noch ein paar Mal, hickste ein wenig, dann wischte er sich die Tränen aus den Augen und sah Kevin an.
„Ich will nicht weg… bitte ich weis nicht wie ich es erklären kann. Hättet ihr mich das noch vor drei Monaten gefragt, dann wäre ich jubelnd davon gerannt, aber jetzt… ich will nicht mehr. Ich weis nicht aber ich fühle mich geborgen, bin gerne für euch da, kann sogar so paradox es klingt den Schmerzen Lust abgewinnen. Ich möchte nicht mehr weg… bitte schickt mich nicht weg… lieber würde ich in der Arena arbeiten…“
Kevin sah Jess glücklich an, dann zog er ihn ganz fest in seine Arme, küsste seine Stirn.
„Du musst nicht fort mein Kleiner, nie mehr wenn du nicht willst. Ich würde mich zwar sehr freuen wenn du auch in der Arena zur Verfügung stehen würdest, aber wenn du nicht kannst dann nur für mich und meine Freunde…. Jess ich liebe dich.. ich dachte nie das ich einen Partner finden würde der mich und meine Neigungen akzeptieren kann, aber ich habe ihn gefunden.. bitte Jess bleib bei mir.“
Jess erstarrte, er hätte alles erwartet aber keine solche Liebeserklärung von seinem Master um das zu verdauen brauchte er einen Augenblick. Dann aber nickte er und schmiegte sich ganz eng an Kevin.
„Ich gehöre euch… nur euch und ich füge mich in alles was ihr entscheidet.“
Als er den Satz gesagt hatte, war es als wenn Jess ein riesiger Felsbrocken vom Herzen gefallen wäre. Er fühlte sich sicher, geborgen und auch wenn es seltsam klingen mag er fühlte sich frei wie ein Vogel.
Für Kevin dagegen war ein Traum in Erfüllung gegangen, ein Traum der vor einem Jahr begonnen hatte, an dem Tag begonnen hatte an dem Durant Jess als Frischfleisch in die Arena brachte. Bereits an diesem ersten Abend hatte Kevin Jess besitzen wollen und aus diesem Besitzen wollen ist mehr geworden… es wurde Liebe. Auf einmal bemerkte Kevin das sie immer noch in der Wanne saßen und er lächelte Jess sacht an, stand auf und hob den Jungen aus der Wanne, dann trocknete er ihn und sich ab.
„Jess ich möchte das du mich Kevin nennst, das Master und Herr nur noch wenn wir in der Arena oder nicht alleine sind. Hier in unserem Heim bin ich nur Kevin für dich.“
Jess Augen begannen zu strahlen, er schlang seine Arme um Kevins Hals und nickte. Dann beugte er sich zu dessen Ohr und flüsterte leise.
„Ich liebe dich, mein Master.“
Kevin zog den Jungen eng an sich und küsste ihn zärtlich auf den Mund. Erst als beide keine Luft mehr hatten lösten sie den innigen Kuss. Gerade in diesem Moment klingelte die Haussprechanlage, Kevin seufzte ein bisschen auf, nahm dann aber den Hörer ab und meldete sich.
„Ja was gibt´s“
Tarek war am anderen Ende und teilte Kevin mit das die Maler mit ihrer Arbeit fertig seien und er auch schon alles kontrolliert hatte. Jetzt wollte er wissen welchen Sklaven er ihnen als Bonus geben sollte. Kevin überlegte und wollte gerade etwas sagen als er Jess Hand auf seiner fühlte.
„Ich werde gehen, Master.“
Kevin sah Jess, sah dessen Lächeln und lächelte stolz zurück.
„Du kannst Jess bei mir holen, er bläst jedem einen, das reicht als Bonus.“
Tarek starrte den Hörer einen Moment an, Jess, dann aber schüttelte er den Kopf. Betrat das Prangerzimmer und führte die drei Maler zu einem der Ruheräume, dort sagte er ihnen das einer der Sklaven sie mit dem Mund befriedigen würde, zeigte ihnen die Kondome und erklärte das sie diese benutzen mussten, es ihrem Vergnügen aber keinen Abbruch tun würde, da die Sklaven allesamt bestens ausgebildet wären. Die drei Maler, waren schon ziemlich erregt, konnten es kaum noch erwarten. Tarek lies sie alleine und ging zu Kevins Wohnung, dort klingelte er und bekam auch Sekunden später geöffnet. Als er durch die Tür trat, traf ihn fast der Schlag. Jess stand bereits splitternackt, mit auf den Rücken gefesselten Händen und demütig gesenktem Blick da. Tarek kannte den Jungen jetzt schon einige Zeit, aber scheinbar war irgendetwas passiert, denn die Haltung von Jess war noch nie so entspannt und offen gewesen wie gerade. Aber noch ehe er etwas sagen konnte, kam Kevin aus dem Arbeitszimmer, betrachtete seinen Sklaven wohlwollend, legte ihm die Leine an und gab diese Tarek.
„Du bleibst dabei, ich will nicht das sie Jess irgendetwas tun. Blasen okay, anfassen verboten, wenn sie fertig sind bringst du sie raus und Jess dann in die Aufenthaltsräume. Ich muss noch mal weg.“
Tarek nickte und Kevin ging zu Jess, küsste ihn zärtlich auf die Stirn, kraulte ihm durch das Haar und flüsterte leise in sein Ohr.
„Ich bin stolz auf dich, keine Angst Tarek passt auf dich auf. Ich hohle dich später wieder ab. Viel Spaß mein Schatz.“
Jess lächelte, nickte und folgte dann Tarek gehorsam zu dem Ruheraum. Als sie das Zimmer betraten saßen die drei Männer bereits mit aufgeknöpften Hosen da und als sie Jess sahen stöhnte der eine bereits leise auf. Tarek führte Jess zu dem Ältesten der Drei, drückte ihn vor ihm auf die Knie und Jess begann gehorsam die in Latex verpackte Erektion zu lecken, dabei hielt er seinen Blick unterwürfig gesenkt. Es dauerte nicht lange und der Mann kam in dem Mund von Jess, dieser zog sich zurück, sah demütig in die Augen des Mannes und fragte ob er zufrieden war. Dieser stöhnte noch unter den Nachwirkungen seines Orgasmus, nickte aber. Daraufhin wandte sich Jess dem nächsten zu.
Das Ganze dauerte nur etwa eine halbe Stunde, dann brachte Tarek zuerst die Maler hinaus und dann Jess in den Aufenthaltsbereich. Er löste die Fesseln und gab ihm einen der Bademäntel. Jess lächelte dankbar, schlüpfte hinein.
„Danke Tarek, ich denke ich werde ein bisschen schwimmen. Das Wetter ist einfach zu schön um im Haus zu bleiben.“
Tarek legte die Fesseln auf das Regal, sah zu Jess.
„Jess warum hast du das heute freiwillig getan… sonst hast du dich doch immer geweigert?“
Jess lächelte sanft, zuckte mit den Schulten.
„Tarek ich habe es akzeptiert… ich bin jetzt hier zuhause… verstehst du das?“
Als Tarek Jess Worte hörte lächelte es und nickte, ja er verstand es. Er verstand das Jess sich jetzt mit seinem Leben hier angefreundet hatte und er verstand das vermutlich noch um einiges mehr dahinter steckte.