Die Wahrheit
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German › Television
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Disclaimer:
I do not own the television show(s) this fanfiction is written for, nor any of the characters from it. I do not make any money from the writing of this story.
Kapitel 11
Kapitel 11
Weiter zwei Wochen waren vergangen und Tonys Geburtstag rückte immer näher. Früher hatte sich Tony immer darauf gefreut, doch nun hatte er gar kein Interesse daran. Gibbs wusste dies und dennoch hatte er die Anderen für den morgigen Abend eingeladen. Natürlich ohne dass Tony etwas davon wusste.
In den letzten zwei Wochen hatte das Team jede möglich denkbare Sicherheitsvorkehrung getroffen. McGee war einen ganzen Tag damit beschäftigt gewesen im Außenbereich von Jethros Haus Kameras zu installieren und diese einmal mit einem kleinen Monitor im Haus zu verbinden und zum zweiten mit dem Hauptquartier. Dort saß immer jemand, der die Kameras im Blick hatte. Auch wurden die Türen und Fenster mit zusätzlichen Sicherheitsgeräten ausgestattet. Keiner kam mehr unbemerkt ins Haus, geschweige denn hinaus.
Aber auch die Wohnungen der einzelnen Teammitglieder wurden nun überwacht. Trotz der ganzen Vorkehrungen fühlte Tony sich nicht wirklich sichere und seine Angst war auch nicht weniger geworden. Bei jedem kleinsten Geräusch zog er seine Waffe. Den ganzen Tag trug er diese mit sich rum. Gibbs hatte nicht versucht ihm das auszureden. Wenn Tony diese Waffe die er bei sich trug mehr das Gefühl von Sicherheit gab als die ganzen installierten Geräte am Haus, dann sollte er es sie eben überall mit hinnehmen. Er selbst traute der Technik schließlich auch nicht über den Weg. Selbst beim Duschen lag die Waffe ganz in der Nähe, sodass Tony sie sofort greifen konnte.
~*~
~Am nächsten Tag~
Es klingelte an der Tür. Sofort drehte sich Tony nervös um. Jethro trat aus der Küche und blickte seinen Geliebten beruhigend an. „Da sind sie ja!“ Kam es fast freudig über die Lippen des Älteren. „Wer sie?“ Wollte Tony wissen. Gibbs antwortete nicht sondern trat in den Flur um die Haustür zu öffnen.
Tony hatte sich gerade vom Sofa erhoben als Abby ihm um den Hals fiel. „Alles Gute zum Geburtstag“, flüsterte ihm die Forensikerin leise ins Ohr und drückte ihm einen leichten Kuss auf die Wange. Tony war wirklich überrascht, denn eigentlich hatte er Gibbs gesagt das er nicht feiern wollte und ging davon aus, dass dieser es akzeptiert hatte. Nun, anscheinend wohl nicht.
Abby reichte ihm einen Strauß mit Rosen, ganz nach ihrem Stil in schwarz, doch in der Mitte des Straußes befand sich zu Tonys Überraschung eine gelbe Rose. „Ja ich weiß, man schenkt einem Mann keine Blumen. Aber von solchen –Traditionen- hab eh noch nie viel gehalten. Gelbe Rosen bedeuten Freundschaft. Sie zerstört zwar ein wenig mein Idealbild des Straußes, aber da du mein Freund bist, musste ich sie dazu nehmen“, erklärte Abby mit schnellen Worten und drückte Tony nochmals. Wie sehr Tony sich darüber freute konnte nur Gibbs in dessen Augen lesen. „Danke Abbs, du bist echt süß!“ Sagte Tony und erhielt kurz einen strafenden Blick von McGee. „Was denn, deine Freundin ist süß! Sei froh das du sie hast“, nörgelte Tony in Tims Richtung. Dieser jedoch lachte jetzt nur noch. Natürlich war er froh das er Abby hatte. Nach und nach gratulierten ihm seine Freunde, auch Ducky und Palmer waren gekommen.
Bei Zivas Geschenk stockte Tony leicht. Diese hatte ihm doch echt ein Wörterbuch geschenkt. Leicht grinsend blickte er die Israelin an. „Sag mal…hast du da vielleicht was vertauscht?“ Wollte er wissen. „Nein wieso?“ Stellte sie die Gegenfrage und blickte ihn überlegen an. „Naja, ich beherrsche unsere Sprache…du jedoch weniger!“ „Siehst du, genau da liegt der Punkt. Jetzt kannst du mir das Buch vor die Nase legen und mir deine dummen Sprüche ersparen“. Tony begann zu lachen und die anderen stimmten schnell mit ein. Natürlich war dieses Geschenk nur als Scherz gemeint. Alle fünf, McGee, Abby, Ziva, Ducky und Palmer hatten zusammen gelegt und Tony eine kleine Reise für zwei Personen geschenkt. Sie wussten sehr gut, wie sehr Tony sich wünschte mal eine Woche alleine mit Jethro zu verbringen. Und das am besten dort wo es kühl war und man sich eng aneinander kuscheln musste. „Leute ihr seid verrückt“, „Wie das fällt dir erst jetzt auf?“ Fragte Abby und erneut lachten alle. „Danke!“
„So nun reicht’s aber. Der Tisch ist gedeckt“, merkte Gibbs an. Etwas was Tony noch nie erlebt hatte war eingetreten, Gibbs hatte ein köstliches Mahl für sie alle gezaubert. „Verdammt hätte ich gewusst dass du SO gut kochen kannst…hätt ich dich locker jeden zweiten Abend kochen lassen“. „Gewöhn dich nicht dran DiNozzo!“ Bekam Tony die schroffe Abfuhr.
Nach dem Essen hatten es sich alle im Wohnzimmer gemütlich gemacht. Sie redeten ausgelassen über lustige Aktionen bei ihren Ermittlungen. Keiner wagte es, auch nur ansatzweiße Tonys Vater zu erwähnen. Gibbs hätte auch jedem eine Kugel verpasst, der es nur in Gedanken gewagt hätte ihm solch eine Frage zu stellen. Es war halb elf als Tonys Handy klingelte. Jeder brach das Gespräch ab und schwieg. Sofort schlug Tonys Herz schneller. Alle die seine Nummer hatten, waren hier. Nun ja Direktor Shepard hatte seine Nummer noch, aber er wagte zu bezweifeln, dass sie ihn anrief.
Langsam stand er auf und ging zur Kommode wo sein Handy lag. Kein Name und keine Nummer. Shepard war es also definitiv nicht! Er blickte zu McGee, dieser stand sofort auf und setzte sich an das kleine eingerichtete Terminal. Zur Vorsorge hatten sie hier einen PC aufgestellt und diesen mit Tonys Handy gekoppelt, damit man den Anruf zurückverfolgen konnte.
Ich will da nicht drangehen, dachte Tony und wollte das Handy fast schon wieder weglegen. Doch dann spürte er eine Hand an seiner Schulter. Gibbs stand nahe hinter ihm. „Geh dran Tony“, bat er diesen leise. Sicherlich, Jethro hatte sich weiß Gott schöneres für diesen Abend vorstellen können, doch er hatte schon damit gerechnet. Tony nickte kurz und sah zu McGee. Dieser nickte ihm zu. Tim hatte die Aufnahme des Anrufes gestartet und war bereit den anderen Teilnehmer im Falle eines Falles zu orten.
„Ja?“ Meldete sich Tony und drehte sich zu Jethro um. „Herzlichen Glückwunsch Anthony…“, Tony nickte nur kurz, damit seine Kollegen wussten, dass es sein Vater war. Um eine klare Aufnahme machen zu können und sich nicht zu verraten hatte McGee den Lautsprecher deaktiviert. Somit war Tony der einzige der Momentan hörte was sein Vater sagte. „Was willst du?“ Fragte Tony barsch und ließ sich von Jethro umarmen. „Dir gratulieren natürlich. Ich bin mir nicht so sicher, ob ich dir besser zum Geburtstag gratuliere oder dazu das du noch lebst. Das war Glück…das nächste Mal wird es nicht so gut für dich ausgehen“, Tony lachte kurz auf „Sagt wer, du?“
Jethro spürte das leichte zittern seines Geliebten und strich ihm beruhigend über den Rücken. „Ich bitte dich Anthony, sei nicht so unfreundlich. Was hältst du davon, wenn wir beide in der nächsten Zeit ein wenig miteinander spielen?“ Tony schloss die Augen. „Gar nichts!“ Antwortete er klipp und klar und sah nun zu McGee. Dieser grenzte den Suchradius nun stark ein. „Hat dein Kollege mich endlich gefunden?“ Wollte Tonys Vater wissen. „Fast…gib ihm doch noch ein paar Sekunden!“. Tony knirschte leise mit den Zähnen. Er war nicht sonderlich überrascht gewesen, dass sein Vater das Gespräch so lange aufrecht hielt bis man ihn orten konnte. „Natürlich Anthony, wenn du meinst dass dir das hilft!“
McGee blickte geschockt auf den Monitor. Der Anruf kam direkt aus der Antarktis. Auch Tony sah dies. „Ich will gar nicht wissen wie du das geschafft hast. Willst du mir noch etwas Bestimmtes sagen oder kann ich jetzt da weitermachen wo ich wegen deinem blöden Anruf aufhören musste!“ Tony Vater lachte auf, ein lachen was Tony tief bis ins Knochenmark ging. „Genieße diesen Abend mit deinen Freunden Anthony. Wer weiß wie viele ihr noch alle zusammen haben werdet“, „Wage es nicht Hand an meine Freunde zu legen du per…“ PIEP PIEP PIEP. Tonys Vater hatte aufgelegt. Jethro der das Piepen gehört hatte, nahm Tony das Handy ab und legte es weg. Danach zog er den Jüngeren eng in seine Arme.
„McGee, wie ist es möglich das er aus der Antarktis anruft?“ Verlangte der Chefermittler zu wissen. „Das kann viele Ursachen haben. Eine Signalstörung, oder eine Überleitung…genaueres kann ich dir erst sagen wenn ich das analysiert habe, dazu muss ich aber an den Großrechner“. Gibbs nickte. „Klemm dich morgen früh gleich dran!“ Befahl er und Tim nickte. McGee war schon höchst erstaunt gewesen, das Gibbs ihn nicht gleich ins Hauptquartier schickte. Aber bei seinem momentan Alkoholstand, auch wenn er noch nicht so viel getrunken hatte, war er eh nicht mehr voll zu gebrauchen.
Der Abend ging alles andere als ausgelassen fröhlich weiter, sodass Gibbs ihn nach einiger Zeit mit freundlichen Worten beendet. Tony war nicht mehr in der Stimmung seinen Geburtstag weiter zu feiern und das konnten alle verstehen.
„Meine Überraschung wird jetzt leider nichts mehr werden“, flüsterte Gibbs leise als er alleine mit Tony auf dem Sofa saß. „Warum?“ Fragte der Jüngere leise. „Ich glaube die Stimmung passt dazu nicht mehr…!“ Tony sah den Älteren einen Augenblick fragend an. Dann jedoch ahnte er etwas.
Langsam rutschte Tony näher an Jethro ran. „Bist du dir da so sicher…?“ Der Ältere lächelt „Hmm, jetzt nicht mehr. Möchtest du es sehen?“ Fragte er und Tony nickte. Sanft trafen sich ihre Lippen zu einem kurzen zarten Kuss. „Gut dann warte hier bitte fünf Minuten und dann komm hoch in den Flur, ich hole dich dann dort ab!“ Bat er Tony und dieser nickte.
Seine Laune war zwar so gut wie im Keller. Doch wenn jetzt das kam was Tony sich erhoffte, würde er schnell diesen ganzen Mist vergessen und sich in wohligen Gefühlen räkeln können. Jethro würde dafür schon sorgen.
Er sah auf die Uhr und wartete dann fünf Minuten bevor er langsam die Stufen nach oben ging. Jethro lehnte im Flur lässig an der Wand und lächelte ihn an. Als Tony vor ihm stand fragte er ihn leise und verführerisch „Vertraust du mir?“ Tony nickte „Wie keinem anderen!“ Antwortet dieser. Jethro küsste ihn nochmals und verband dann geschickt und schnell die Augen des Jüngeren mit einem weichen, seidenähnlichen dunklem Tuch.
Danach dirigierte er Tony eine weitere Treppe hinauf ins Dachgeschoss. Einem Ort an welchen Tony noch nie gewesen war…
Tbc?
Weiter zwei Wochen waren vergangen und Tonys Geburtstag rückte immer näher. Früher hatte sich Tony immer darauf gefreut, doch nun hatte er gar kein Interesse daran. Gibbs wusste dies und dennoch hatte er die Anderen für den morgigen Abend eingeladen. Natürlich ohne dass Tony etwas davon wusste.
In den letzten zwei Wochen hatte das Team jede möglich denkbare Sicherheitsvorkehrung getroffen. McGee war einen ganzen Tag damit beschäftigt gewesen im Außenbereich von Jethros Haus Kameras zu installieren und diese einmal mit einem kleinen Monitor im Haus zu verbinden und zum zweiten mit dem Hauptquartier. Dort saß immer jemand, der die Kameras im Blick hatte. Auch wurden die Türen und Fenster mit zusätzlichen Sicherheitsgeräten ausgestattet. Keiner kam mehr unbemerkt ins Haus, geschweige denn hinaus.
Aber auch die Wohnungen der einzelnen Teammitglieder wurden nun überwacht. Trotz der ganzen Vorkehrungen fühlte Tony sich nicht wirklich sichere und seine Angst war auch nicht weniger geworden. Bei jedem kleinsten Geräusch zog er seine Waffe. Den ganzen Tag trug er diese mit sich rum. Gibbs hatte nicht versucht ihm das auszureden. Wenn Tony diese Waffe die er bei sich trug mehr das Gefühl von Sicherheit gab als die ganzen installierten Geräte am Haus, dann sollte er es sie eben überall mit hinnehmen. Er selbst traute der Technik schließlich auch nicht über den Weg. Selbst beim Duschen lag die Waffe ganz in der Nähe, sodass Tony sie sofort greifen konnte.
~*~
~Am nächsten Tag~
Es klingelte an der Tür. Sofort drehte sich Tony nervös um. Jethro trat aus der Küche und blickte seinen Geliebten beruhigend an. „Da sind sie ja!“ Kam es fast freudig über die Lippen des Älteren. „Wer sie?“ Wollte Tony wissen. Gibbs antwortete nicht sondern trat in den Flur um die Haustür zu öffnen.
Tony hatte sich gerade vom Sofa erhoben als Abby ihm um den Hals fiel. „Alles Gute zum Geburtstag“, flüsterte ihm die Forensikerin leise ins Ohr und drückte ihm einen leichten Kuss auf die Wange. Tony war wirklich überrascht, denn eigentlich hatte er Gibbs gesagt das er nicht feiern wollte und ging davon aus, dass dieser es akzeptiert hatte. Nun, anscheinend wohl nicht.
Abby reichte ihm einen Strauß mit Rosen, ganz nach ihrem Stil in schwarz, doch in der Mitte des Straußes befand sich zu Tonys Überraschung eine gelbe Rose. „Ja ich weiß, man schenkt einem Mann keine Blumen. Aber von solchen –Traditionen- hab eh noch nie viel gehalten. Gelbe Rosen bedeuten Freundschaft. Sie zerstört zwar ein wenig mein Idealbild des Straußes, aber da du mein Freund bist, musste ich sie dazu nehmen“, erklärte Abby mit schnellen Worten und drückte Tony nochmals. Wie sehr Tony sich darüber freute konnte nur Gibbs in dessen Augen lesen. „Danke Abbs, du bist echt süß!“ Sagte Tony und erhielt kurz einen strafenden Blick von McGee. „Was denn, deine Freundin ist süß! Sei froh das du sie hast“, nörgelte Tony in Tims Richtung. Dieser jedoch lachte jetzt nur noch. Natürlich war er froh das er Abby hatte. Nach und nach gratulierten ihm seine Freunde, auch Ducky und Palmer waren gekommen.
Bei Zivas Geschenk stockte Tony leicht. Diese hatte ihm doch echt ein Wörterbuch geschenkt. Leicht grinsend blickte er die Israelin an. „Sag mal…hast du da vielleicht was vertauscht?“ Wollte er wissen. „Nein wieso?“ Stellte sie die Gegenfrage und blickte ihn überlegen an. „Naja, ich beherrsche unsere Sprache…du jedoch weniger!“ „Siehst du, genau da liegt der Punkt. Jetzt kannst du mir das Buch vor die Nase legen und mir deine dummen Sprüche ersparen“. Tony begann zu lachen und die anderen stimmten schnell mit ein. Natürlich war dieses Geschenk nur als Scherz gemeint. Alle fünf, McGee, Abby, Ziva, Ducky und Palmer hatten zusammen gelegt und Tony eine kleine Reise für zwei Personen geschenkt. Sie wussten sehr gut, wie sehr Tony sich wünschte mal eine Woche alleine mit Jethro zu verbringen. Und das am besten dort wo es kühl war und man sich eng aneinander kuscheln musste. „Leute ihr seid verrückt“, „Wie das fällt dir erst jetzt auf?“ Fragte Abby und erneut lachten alle. „Danke!“
„So nun reicht’s aber. Der Tisch ist gedeckt“, merkte Gibbs an. Etwas was Tony noch nie erlebt hatte war eingetreten, Gibbs hatte ein köstliches Mahl für sie alle gezaubert. „Verdammt hätte ich gewusst dass du SO gut kochen kannst…hätt ich dich locker jeden zweiten Abend kochen lassen“. „Gewöhn dich nicht dran DiNozzo!“ Bekam Tony die schroffe Abfuhr.
Nach dem Essen hatten es sich alle im Wohnzimmer gemütlich gemacht. Sie redeten ausgelassen über lustige Aktionen bei ihren Ermittlungen. Keiner wagte es, auch nur ansatzweiße Tonys Vater zu erwähnen. Gibbs hätte auch jedem eine Kugel verpasst, der es nur in Gedanken gewagt hätte ihm solch eine Frage zu stellen. Es war halb elf als Tonys Handy klingelte. Jeder brach das Gespräch ab und schwieg. Sofort schlug Tonys Herz schneller. Alle die seine Nummer hatten, waren hier. Nun ja Direktor Shepard hatte seine Nummer noch, aber er wagte zu bezweifeln, dass sie ihn anrief.
Langsam stand er auf und ging zur Kommode wo sein Handy lag. Kein Name und keine Nummer. Shepard war es also definitiv nicht! Er blickte zu McGee, dieser stand sofort auf und setzte sich an das kleine eingerichtete Terminal. Zur Vorsorge hatten sie hier einen PC aufgestellt und diesen mit Tonys Handy gekoppelt, damit man den Anruf zurückverfolgen konnte.
Ich will da nicht drangehen, dachte Tony und wollte das Handy fast schon wieder weglegen. Doch dann spürte er eine Hand an seiner Schulter. Gibbs stand nahe hinter ihm. „Geh dran Tony“, bat er diesen leise. Sicherlich, Jethro hatte sich weiß Gott schöneres für diesen Abend vorstellen können, doch er hatte schon damit gerechnet. Tony nickte kurz und sah zu McGee. Dieser nickte ihm zu. Tim hatte die Aufnahme des Anrufes gestartet und war bereit den anderen Teilnehmer im Falle eines Falles zu orten.
„Ja?“ Meldete sich Tony und drehte sich zu Jethro um. „Herzlichen Glückwunsch Anthony…“, Tony nickte nur kurz, damit seine Kollegen wussten, dass es sein Vater war. Um eine klare Aufnahme machen zu können und sich nicht zu verraten hatte McGee den Lautsprecher deaktiviert. Somit war Tony der einzige der Momentan hörte was sein Vater sagte. „Was willst du?“ Fragte Tony barsch und ließ sich von Jethro umarmen. „Dir gratulieren natürlich. Ich bin mir nicht so sicher, ob ich dir besser zum Geburtstag gratuliere oder dazu das du noch lebst. Das war Glück…das nächste Mal wird es nicht so gut für dich ausgehen“, Tony lachte kurz auf „Sagt wer, du?“
Jethro spürte das leichte zittern seines Geliebten und strich ihm beruhigend über den Rücken. „Ich bitte dich Anthony, sei nicht so unfreundlich. Was hältst du davon, wenn wir beide in der nächsten Zeit ein wenig miteinander spielen?“ Tony schloss die Augen. „Gar nichts!“ Antwortete er klipp und klar und sah nun zu McGee. Dieser grenzte den Suchradius nun stark ein. „Hat dein Kollege mich endlich gefunden?“ Wollte Tonys Vater wissen. „Fast…gib ihm doch noch ein paar Sekunden!“. Tony knirschte leise mit den Zähnen. Er war nicht sonderlich überrascht gewesen, dass sein Vater das Gespräch so lange aufrecht hielt bis man ihn orten konnte. „Natürlich Anthony, wenn du meinst dass dir das hilft!“
McGee blickte geschockt auf den Monitor. Der Anruf kam direkt aus der Antarktis. Auch Tony sah dies. „Ich will gar nicht wissen wie du das geschafft hast. Willst du mir noch etwas Bestimmtes sagen oder kann ich jetzt da weitermachen wo ich wegen deinem blöden Anruf aufhören musste!“ Tony Vater lachte auf, ein lachen was Tony tief bis ins Knochenmark ging. „Genieße diesen Abend mit deinen Freunden Anthony. Wer weiß wie viele ihr noch alle zusammen haben werdet“, „Wage es nicht Hand an meine Freunde zu legen du per…“ PIEP PIEP PIEP. Tonys Vater hatte aufgelegt. Jethro der das Piepen gehört hatte, nahm Tony das Handy ab und legte es weg. Danach zog er den Jüngeren eng in seine Arme.
„McGee, wie ist es möglich das er aus der Antarktis anruft?“ Verlangte der Chefermittler zu wissen. „Das kann viele Ursachen haben. Eine Signalstörung, oder eine Überleitung…genaueres kann ich dir erst sagen wenn ich das analysiert habe, dazu muss ich aber an den Großrechner“. Gibbs nickte. „Klemm dich morgen früh gleich dran!“ Befahl er und Tim nickte. McGee war schon höchst erstaunt gewesen, das Gibbs ihn nicht gleich ins Hauptquartier schickte. Aber bei seinem momentan Alkoholstand, auch wenn er noch nicht so viel getrunken hatte, war er eh nicht mehr voll zu gebrauchen.
Der Abend ging alles andere als ausgelassen fröhlich weiter, sodass Gibbs ihn nach einiger Zeit mit freundlichen Worten beendet. Tony war nicht mehr in der Stimmung seinen Geburtstag weiter zu feiern und das konnten alle verstehen.
„Meine Überraschung wird jetzt leider nichts mehr werden“, flüsterte Gibbs leise als er alleine mit Tony auf dem Sofa saß. „Warum?“ Fragte der Jüngere leise. „Ich glaube die Stimmung passt dazu nicht mehr…!“ Tony sah den Älteren einen Augenblick fragend an. Dann jedoch ahnte er etwas.
Langsam rutschte Tony näher an Jethro ran. „Bist du dir da so sicher…?“ Der Ältere lächelt „Hmm, jetzt nicht mehr. Möchtest du es sehen?“ Fragte er und Tony nickte. Sanft trafen sich ihre Lippen zu einem kurzen zarten Kuss. „Gut dann warte hier bitte fünf Minuten und dann komm hoch in den Flur, ich hole dich dann dort ab!“ Bat er Tony und dieser nickte.
Seine Laune war zwar so gut wie im Keller. Doch wenn jetzt das kam was Tony sich erhoffte, würde er schnell diesen ganzen Mist vergessen und sich in wohligen Gefühlen räkeln können. Jethro würde dafür schon sorgen.
Er sah auf die Uhr und wartete dann fünf Minuten bevor er langsam die Stufen nach oben ging. Jethro lehnte im Flur lässig an der Wand und lächelte ihn an. Als Tony vor ihm stand fragte er ihn leise und verführerisch „Vertraust du mir?“ Tony nickte „Wie keinem anderen!“ Antwortet dieser. Jethro küsste ihn nochmals und verband dann geschickt und schnell die Augen des Jüngeren mit einem weichen, seidenähnlichen dunklem Tuch.
Danach dirigierte er Tony eine weitere Treppe hinauf ins Dachgeschoss. Einem Ort an welchen Tony noch nie gewesen war…
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